Energie sparen beim Kochen, Fotocredit: Ulrike Göbl
Energie sparen beim Kochen, Fotocredit: Ulrike Göbl
Einfache Tipps um in der Küche Energie (und Geld) zu sparen

Minimalismus liegt im Trend und so auch Ressourcenschonung. Dabei mag ich ja Maßnahmen, die auch gut im Alltag umgesetzt werden können, ohne gleich „mühsam“ aufzufallen. Ein Bereich in dem das daheim ganz einfach geht ist die Küche! Man kann nämlich nicht nur beim Kochen selbst Energie sparen, sondern auch durch richtigen Einsatz der anderen Geräte. Warum das wichtig ist? Es ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern entlastet auch das Haushaltsbudget. Also, hier meine besten Tipps zum Energie sparen in der Küche:

Energie sparen beim Kochen

Gerade beim Kochen ist es nicht schwer Energie zu verschwenden beziehungsweise eben auch zu sparen. Ich wende viele dieser Tipps täglich an:

  • Größere Mengen kochen
    Ich koche statt der Menge für eine Mahlzeit gleich mehr und friere ein, was wir nicht gleich essen können. Damit spare ich nicht nur Energie sondern auch Zeit!
  • Eingefrorene Produkte rechtzeitig auftauen
    Das verkürzt die Kochzeit und damit den Energiebedarf enorm. 
  • Kleine Stücke schneiden
    Wenn du Fleisch oder Gemüse in kleine Stücke schneidest, werden die schneller durch als größere Stücke. Das verbraucht weniger Energie und noch dazu musst du weniger lange auf dein Essen warten!
  • Wasserkocher verwenden
    Kleine Mengen Wasser erhitzt man am besten im Wasserkocher. Das geht wesentlich schneller und ist energiesparend.

  • Nur die nötige Menge erhitzen
    Wenn du Wasser für Tee oder Nudeln kochst, dann koche genau die Menge, die du brauchst. Kochst du mehr benötigt das unnötig Energie und du verbrauchst zusätzlich mehr Wasser als nötig.
  • Die richtige Kochplatte verwenden
    Passe die Größe des Topfes an die Kochplatte an und umgekehrt. Ist die Platte zu groß verdampft unnötig Energie rund um den Topf. Umgekehrt brauchst du viel länger um den Topfinhalt zu erwärmen und verbrauchst ebenfalls mehr Energie als notwendig.
  • Deckel drauf
    Verwende beim Kochen immer einen Deckel, so dass die Hitze im Topf bleibt und das Essen schneller kocht. 
  • Auskühlen vorm Einkühlen
    Lasse Speisen bei Zimmertemperatur auskühlen, bevor Speisen in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach kommen. Das vermindert den Energieverbrauch der Kühlgeräte. 
  • Vorbereiten
    Ich bereite beim Kochen gerne erst alles vor und schalte erst dann die Kochplatte oder den Ofen ein. So verhindere ich Leerläufe und spare Energie.
  • Töpfe aus Gusseisen verwenden
    Diese Töpfe speichern Hitze besonders gut und lange und erlauben das Kochen bei niedrigen Temperaturen. Dadurch wird, erraten, Energie gespart.
  • Hülsenfrüchte über Nacht in Wasser einlegen
    Erbsen, Bohnen und Linsen sind schneller gar, wenn sie vor dem Kochen über Nacht im Wasser geweicht sind.
  • Spät salzen
    Salz in Wasser erhöht den Siedepunkt und so verlängert sich die Kochdauer. Es schadet also nicht Wasser erst zu salzen, wenn es bereits kocht.
  • Restwärme nützen
    Die Hitze auf den Kochplatten hält nach dem Ausschalten mindestens zehn Minuten. Diese Wärme kann man noch gut nützen und spart Energie (und damit Geld).

Geschirr spülen mit Sparpotenzial

Der Geschirrspüler ist eines der beliebtesten Haushaltsgeräte in Österreich. Kein Wunder, denn er spart nicht nur Zeit sondern spült auch besser und energiesparender als es per Hand möglich ist. Bis zu 90 Euro und 180 Stunden Ersparnis bringt so ein Geschirrspüler. Beeindruckend, oder? Für die optimale Nutzung eines Geschirrspülers sollten jedoch ein paar Dinge beachtet werden:

  • Händisches Vorspülen ist nicht nötig sondern kostet unnötig Wasser und Energie. Einfach die Essensreste in den Mistkübel werfen (oder versuchen sie zu vermeiden) und ab in den Spüler.
  • Geschirr so einsortieren, dass die Teile nicht aufeinander liegen sondern von allen Seiten gut mit Wasser umspült werden können.
  • Den Geschirrspüler nur voll gefüllt einschalten.
  • Das Kurzprogramm ist ideal, wenn schnell Geschirr benötigt wird. Allerdings darf das Geschirr nur leicht verschmutzt sein, etwa Kaffeegeschirr.
  • Beim Energiesparprogramm wird die niedrige Wassertemperatur durch eine längere Laufzeit wett gemacht. Ideal für normal verschmutztes Geschirr des Alltags.
  • Für stärkere Verschmutzungen und Töpfe ist das Automatik-Programm die beste Wahl. Denn es passt sich an den Bedarf an: Die Wassertemperatur schwankt je nach Verschmutzung zwischen 55°C und 75°C, Vor- und Zwischenspülen gibt es nur, wenn es notwendig ist.
  • Für stark verschmutztes Geschirr gibt es das Intensivprogramm. Bei Temperaturen von 70°C hat auch der stärkste Schmutz keine Chance.

So sparst du Geld und schützt die Umwelt

Neben diesen Tipps achte ich auch immer darauf die Kühlschranktüre nur kurz zu öffnen, damit nicht unnötig warme Luft in den Innenraum gerät und wieder gekühlt werden muss. Das selbe gilt natürlich auch für den Tiefkühler.

Um das Energiesparpotenzial deiner Geräte optimal zu nützen empfehle ich dir, die Bedienungsanleitung zu lesen, Energiesparprogramme zu nutzen und meine Tipps im Alltag umzusetzen. Sie brauchen weder viel Zeit noch Energie, versprochen!

Quellen:
Energieleben: „Energie sparen leicht gemacht“ 
Energieleben: „Energie sparen beim Geschirrspülen
Bewußt Haushalten 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*