Mobilität in den Landeshauptstädten
Mobilität in den Landeshauptstädten
Bundesländer-Vergleich des VCÖ.

In Wien, Graz, Linz und Innsbruck gibt es weniger Autos als noch im Jahr 2010. Das fand der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) kürzlich in einem Bundesländer-Vergleich heraus. Die meisten Autos im Verhältnis zur Einwohnerzahl weist Eisenstadt auf – auf 1000 Einwohner kommen dort 657 Autos. In Wien sind es nur 371 Autos pro 1000 Einwohnern. Der Österreich-Schnitt liegt bei 549 Autos.

„Für das Erreichen der Klimaziele ist ein hoher Pkw-Motorisierungsgrad ein Hindernis. Umso wichtiger ist es, dass das Angebot an klimaverträglicher Mobilität verbessert und ausgebaut wird“, betont Markus Gansterer vom VCÖ. Umso erfreulicher ist deshalb, dass in vier Landeshauptstädten der Motorisierungsgrad in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist. Am stärksten gesunken ist dieser in Wien (minus 5,8 Prozent), in Innsbruck (minus 4,3 Prozent), in Graz (minus 1,7 Prozent) und in Linz (minus 0,4 Prozent).

Klimafreundliche Mobilität

Die Entwicklung sei laut VCÖ zwar positiv, doch seien noch mehr gute Konzepte für den öffentlichen Verkehr gefragt, um die Klimaziele von Paris (der weltweite Ausstieg aus fossilen Energien bis zum Jahr 2050) erreichen zu können.

Gerade in den Städten könne man viele Strecken klimafreundlich, gesund und platzsparend mit dem Fahrrad fahren, heißt es weiter. „Da der öffentliche Verkehr, Rad fahren und gehen einen deutlichen geringeren Platzverbrauch haben als der Autoverkehr, verringert mehr klimafreundliche Mobilität auch die Verkehrsprobleme in der Stadt, wie etwa Staus, und verbessert zudem die Luftqualität“, so Gansterer. Und in diesem Punkt können gerade die Wiener besonders stolz auf ihr Mobilitätsverhalten sein, legen sie doch 70 Prozent ihrer Alltagswege mit Öffis, Fahrrad oder zu Fuß zurück.

 

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Quelle: VCÖ-Studie
Foto: pixabay

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