Der Ergometer im Fitnesstudio und der Dynamo am Fahrrad beweisen es: Unser Körper produziert Energie. Er muss aber damit auch wieder befüllt werden. Luft holen heißt Energie tanken Unsere Leistungsfähigkeit,…

Der Ergometer im Fitnesstudio und der Dynamo am Fahrrad beweisen es: Unser Körper produziert Energie. Er muss aber damit auch wieder befüllt werden.

Luft holen heißt Energie tanken
Unsere Leistungsfähigkeit, also die Energie, die unser Körper selbst produzieren kann, hängt von vielen Faktoren ab. Je mehr Sauerstoff wir uns zuführen, desto mehr Leistung bringen wir. Die Niedergeschlagenheit, die einen in einem stickigen Raum schnell befallen kann, wird durch einen tiefen Atemzug an der frischen Luft, einen kurzen Gang nach draussen leicht vertrieben. Sauerstoff ist also Energie. Bei jedem durchschnittlichen Atemzug strömen 3,5 Liter Sauerstoff in die Lunge und wieder hinaus. Je tiefer wir atmen, und je besser die Luft ist, die dabei eingesogen wird, desto vitaler fühlen wir uns. Wir können mit speziellen Atemübungen, zum Beispiel aus der Yogapraxis, tiefes und bewußtes Atmen erlernen. Wir können uns regelmäßig an der frischen Luft aufhalten, unsere Wohnung jeden Morgen in Stößen lüften. Und mit dem Rauchen aufhören.

Mit Ausdauer zu mehr Power
Die regelmäßige Ausübung einer ausdauernden Sportart wie das Laufen, Rad fahren oder Schwimmen, vergrößert ebenso unser Lungenvolumen und aktiviert unsere Muskeln. Energie wird in Energie umgewandelt. Der gesamte Körper wird besser durchblutet, das Gehirn schüttet Glückshormone aus. Wer nur zwei Mal die Woche eine Stunde lang flott geht, beugt nachweislich geistigen und körperlichen Alterserscheinungen vor. Das erklärt wohl die steigende Beliebtheit von Nordic Walking. Um Verletzungen vorzubeugen, sollte der Körper vor jeder sportlichen Tätigkeit aufgewärmt und danach gedehnt werden.

In der Ruhe liegt die Kraft
Erst der Wechsel von Anspannung und Entspannung, von Aktivität und Ruhe schenkt uns die Harmonie und das Gleichgewicht, die wir für ein gesundes und glückliches Leben brauchen. Es ist also ganz wichtig, auch inne zu halten, sich nach innen zu wenden und zur Ruhe zu kommen. Den meisten Menschen fällt es schwer, weil sie in einem schnellen, hektischen Alltag gefangen sind. Die Kunst der Meditation lässt sich zwar leicht erlernen und überall ohne Ausrüstung ausüben, aber wer kann schon ewig still sitzen? Ein Besuch in der Sauna, eine Massage, kleine aber feine Momente des Abschaltens sind ein erster Schritt auf dem richtigen Weg. Wer sich Zeit für sich nimmt, hat auch wieder welche. Und kann sie voller Energie ausleben.

Quellen:
Marion Grillparzer. Körper Wissen. Gräfe und Unzer. 2007
Carolin Lockstein, Susanne Faust. Relax! Gräfe und Unzer. 2001

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