OLED
OLED
OLED macht einen Fernseher möglich, der fast so dünn ist wie Papier.

Das koreanische Technologieunternehmen LG hat kürzlich einen knapp unter einem Millimeter dünnen Fernseher vorgestellt. Da das Gerät nicht einmal zwei Kilo wiegt, lässt er sich wie ein Poster an eine Magnetplatte an der Wand hängen. Man kann den Bildschirm auch einfach wieder ablösen, denn er nimmt keinen Schaden, wenn er dabei gebogen wird. Möglich ist das ganze durch organische Leuchtdioden (OLED). Diese Technologie ist nicht neu, aber bisher war es nicht möglich, so große Displays, wie den Fernseher von LG mit fünfundfünfzig Zoll Bildschirmdiagonale, herzustellen.

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Wie aber funktioniert OLED, wieso kann ein Fernseher mit dieser Technologie so dünn wie Papier sein? OLEDs sind aus mehreren organischen Schichten aufgebaut. Zwischen zwei Elektroden, von denen zumindest die eine transparent ist, befindet sich eine organische Halbleiterschicht. Leitet man  nun Gleichstrom durch diese Elektroden, beginnt die organische Schicht zu leuchten. Das Licht tritt durch die transparente Elektrode wieder aus. Da die organische Schicht selbstleuchtend ist, wird keine Hintergrundbeleuchtung benötigt, was eine extrem dünne Bauweise ermöglicht. Die Technologie lässt sich auch für Mobiltelefone und Wearables einsetzten. Diverse Smartphones von LG, Samsung und anderen Herstellern und auch die Apple Watch verfügen bereits über OLED-Anzeigen.

Die Produktionskosten für OLED-Displays sind momentan aber noch sehr hoch, was daran liegt, dass man bei der Produktion noch relativ hohe Ausschussraten hat. LG verkündete bei der Präsentation des extra dünnen Fernsehers, bedeutende Fortschritte in der Entwicklung und somit der Massenfertigung gemacht zu haben. Die Ausschussrate von zwanzig Prozent liegt aber weiterhin deutlich über der von LCDs. Professor Ching W. Tang, von der University of Rochester in New York, der als Erfinder der OLED-Technologie gilt, glaubt nicht, dass OLED in den nächsten fünf bis zehn Jahren zum Standard in allen Geräten wird. Er hält es aber für möglich, dass OLED-Displays LCDs zahlenmäßig überholen.

Bild: LG Display

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