Fotocredit: Pixabay/blickpixel
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Tüftler aus Augsburg gelang Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien in Druckluftfla-schen. Bei Bedarf lässt sich daraus wieder Strom erzeugen.

Der 57-jährige Georg Tränkl aus Freienried bei Augsburg hat eine Anlage zur Speicherung von Erneuerbaren konzipiert – in seiner eigenen Werkstätte. Finanziert hat er die Anlage gemeinsam mit drei Freunden aus eigenen Mitteln. Das Patent dafür hat er bereits angemeldet. Tränkls System beruht nicht auf einer Speicherung in Batterien, sondern auf Druckluft.

„Das Grundproblem der Energiewende ist die Speicherfähigkeit“, betont der Tüflter dem Bayeri-schen Rundfunk gegenüber. „Wir müssen die erneuerbaren Energien speichern, um sie immer dann nutzen zu können, wenn wir sie brauchen, und nicht, wenn die Sonne scheint.“

Aus Druckluft Strom erzeugen

Und so funktioniert das System, das Tränkl erarbeitet hat: Über Solarstrom wird eine Pumpe ange-trieben, die Luft hydraulisch zu Druckluft verdichtet, die dann in Stahlflaschen gespeichert wird. Mit der Druckluft lässt sich ein Generator antreiben. Auch Wärme für Warmwasserversorgung lässt sich mithilfe des Systems erzeugen.

Förderungen habe Tränkl bisher noch keine beantragt. Sein Ziel war es, zu zeigen, dass die Metho-de erfolgreich angewendet werden kann. Sein Wunsch, dass derartige Anlagen in Deutschland oder sogar in Bayern produziert werden. Serienreif sei seine Technologie jedenfalls bereits. Bisher habe aus Deutschland aber noch niemand Interesse an seiner Erfindung gezeigt. Aus dem Ausland hin-gegen seien schon zahlreiche Anfragen und auch Einladungen eingetroffen. Dabei, so ist er über-zeugt, würde seine Erfindung viele Umweltprobleme auf einmal lösen.

Quelle: „Schwäbischer Tüftler setzt auf Druckluftspeicher für Ökostrom“

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