Fotocredit: Pixabay/Pezibaer
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Hanf, Kürbiskerne, Mohn und Co. sind eine sinnvolle Ergänzung in unserem daily Speiseplan. Warum du sie jetzt unbedingt einbauen solltest, verrate ich dir im folgenden Artikel.

Ob Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Chiasamen; die ein oder andere Sorte Saaten hatte bestimmt jede/r von uns schon mal auf dem Teller. Saaten sind sehr vielseitig einsetzbar, sehr nahrhaft und haben einen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen. 

Von Omega 3 Fettsäuren über Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen, ist alles vorhanden, was das Herz (und dein Organismus) begehrt. Dazu sind sie eine wunderbare, pflanzliche Eiweißquelle und damit ideal geeignet für vegane und vegetarische Ernährungsformen. 

IST EIWEISS ALLES, WAS SIE ZU BIETEN HABEN ?

Nich nur wegen ihres Eiweißgehalts sind sie so wunderbar für diese beiden Ernährungsformen geeignet. Beispielsweise Hanfsamen enthalten alle essentiellen Aminosäuren, Kürbiskerne sind reiche an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und auch Mohn ist hier ganz vorne mit dabei. 

Hanfsamen beispielsweise haben noch viel mehr Benefits als „nur“ alle essentiellen Aminosäuren. Sie sind reich an Vitamin E, B1 und B6; weisen einen sehr hohen Gehalt an Magnesium auf und ebenfalls sind Phosphor und Eisen enthalten. Eine wahre Nährstoffbombe sozusagen. 

Fotocredit: Pixabay/ulleo
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Außerdem ist das Protein, das aus den Hanfsamen gewonnen wird sehr leicht verdaulich und wunderbar verwendbar als vollwertiger Ersatz für tierische Eiweiße.  
Darüber hinaus ist Hanf auch sehr wertvoll, wenn wir uns den Aspekt der Nachhaltigkeit ansehen. Die Pflanze ist sehr resistent gegen viele Schädlinge, schnellwachsend und recht anspruchslos. Sie kann beinahe als Ganzes verwertet werden und ist alleine darum schon sehr interessant, um angebaut zu werden. 

WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN SAMEN, NÜSSEN und SAATEN? 

Als „Saaten“ sehen wir die Gesamtheit an Samen. „Samen“ hingegen kann auch einfach ein einzelnes Korn bezeichnen. Samen, die zur Herstellung von Ölen verwendet werden, bezeichnet man als sogenannte „Ölsaaten“. 

Im Alltagssprachgebrauch werden die beiden Ausdrücke jedoch auch sehr oft als Synonym für einander verwendet. Nüsse fallen hier überhaupt in eine ganz andere Kategorie. Sie sind Kerne von Schließfrüchten und alle Schichten ihrer Fruchtwand sind verholzt. 

Die Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für einen Jugendlichen und Erwachsene eine tägliche Ballaststoffzufuhr von 30g. Der Verzehr von Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Saaten kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Im Rahmen einer veganen Ernährung ist es sogar empfehlenswert täglich zwei Portionen Nüsse und/oder Saaten in den Speiseplan einzubauen. 

Fotocredit: Pixabay/free-photos
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Das gelingt schon beim Frühstück ganz leicht, denn die Saaten und Nüsse lassen sich wundervoll in deinen Frühstücksbrei, dein Porridge oder deine Smoothiebowl einbauen. Ein paar frische Früchte dazu, die du am liebsten isst und schon ist deine persönliche und sehr schmackhafte Nährstoffbombe gebastelt. 

Du kannst dafür auch Saaten mischen und dich durch die ganze Bandbreite der Nüsse kosten, wenn du magst. Ich kann dir versprechen, dass es nicht langweilig wird. 
Wenn Frühstück allerdings nicht so deins ist, dann kannst du die feinen, kleinen Samen auch einfach über deinen Salat oder dein Gemüse streuen. Hier sind deiner Kreativität und Probierlaune keine Grenzen gesetzt und du kannst die Saaten und Nüsse immer neu entdecken und neue Geschmäcker kreieren.