Eigenstromerzeugung soll mit einer Abgabe von 1,5 Cent pro Kilowattstunde besteuert werden. Die Politiker tüfteln schon wieder an einem Genie-Streich…
Dieser Artikel wurde am 25. März 2014 veröffentlicht
und ist möglicherweise nicht mehr aktuell!

Die Eigenstromerzeugung zu besteuern ist äußerst kontraproduktiv für den Ausbau erneuerbarer Energieanlagen, welcher jedoch dringend notwendig ist, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Immer mehr Menschen wünschen sich mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung und nutzen die Förderungen des Landes für den Kauf einer Photovoltaikanlage für das eigene Dach.

Der Erlass vom 24. Februar 2014 besagt, dass der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Sonnenstrom mit einer Abgabe von 1,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) besteuert werden soll, sobald die Nutzung 5.000 kWh überschreitet. Die Berechnungen dafür sollen auch noch von den Privatpersonen selbst durchgeführt und die Abgaben eigenständig abgeführt werden.

Eine bodenlose Frechheit

Fehlt dann nur noch, dass man das Gemüse, das man in seinem eigenen Garten gepflanzt und geerntet hat versteuern muss, sobald man es verzehrt. Der Eigenverbrauch von Sonnenstrom muss steuerfrei bleiben! Dass das auch viele andere Menschen so sehen, zeigt die Anzahl derer, die die Sonnenstrom-Petition bereits unterzeichnet haben. Bisher wurden über 23.000 Stimmen abgegeben. Unterstützen auch Sie die Initiative für steuerfreien selbsterzeugten Strom auf www.sonnenzukunft.at.

Wer über kein Eigenheim verfügt und somit auch keinen eigenen Sonnenstrom erzeugen kann, der sollte auf jeden Fall auf Strom aus Kleinwasser-, Wind- oder Sonnenenergie umsteigen.

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