Was sich hinter dem Wort Biomimikry verbirgt ist eigentlich ganz einfach.

Bekanntestes Beispiel ist sicherlich das von Leonardo da Vinci, wo er versuchte den Vogelflug auf Flugmaschinen zu übertragen. Somit handelt es sich bei der Biomimikry schlicht um das, dass man versucht Phänomene der Natur in die Technik zu übertragen.

Im Zuge des Bionic Learning Networks hat die Firma Festo einen DualWingGenerator geschaffen, den sie selbst als „außergewöhnlichen Energieträger“ bezeichnen. Das Besondere daran ist, dass er zwei gegenläufige Flügelpaare besitzt und diese anstelle von Rotorblättern eingesetzt werden.

Gegenläufige Flügelpaare

Dabei wird vor allem die kinetische Energie aus dem Luftstrom genommen, die lineare Hubbewegung der Flügel setzt man so in eine Drehbewegung um. Anschließend wird diese Energie von einem eingebauten Elektrogenerator in Strom umgewandelt.

Selbstanpassend

Ein weiterer Vorteil ist, dass dieser DualWingGenerator selbstoptimierend ist und daher die Fähigkeit besitzt, sich selbst an die unterschiedlichen Windgegebenheiten anzupassen. Besonders im Bereich zwischen 4 und 8 m/s hat diese Anlage einen wissenschaftich belegten, hohen, Wirkungsgrad.

Ein Modell für die Zukunft der erneuerbaren Energie, inspieriert vom Flügelschlag der Vögel, welcher hierbei umgekehrt genutzt wird.

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