Jonathan Safran Foer hat ein heftig diskutiertes Buch zum Thema Fleischgenuss und Vegetarismus geschrieben. Die Geburt seines Sohnes hat Jonathan Safran Foer dazu gebracht, darüber nachzudenken: Wie sollte man dazu…

Jonathan Safran Foer hat ein heftig diskutiertes Buch zum Thema Fleischgenuss und Vegetarismus geschrieben.

Die Geburt seines Sohnes hat Jonathan Safran Foer dazu gebracht, darüber nachzudenken: Wie sollte man dazu stehen, zum „Tiere essen“. Moralisch. Gesundheitlich. In Bezug auf die Umwelt. Aufs Klima. Oder ganz persönlich.

Die Ausgangsfrage für die Recherche zum Buch „Tiere essen“ war: Kann man ein Kind gefahrlos vegetarisch ernähren oder fehlen ihm dann wichtige Nährstoffe für seine Entwicklung? Darüber hinaus: Wie erklärt man seinem Kind am besten, warum es vegetarisch lebt und leben soll?

Jonathan Safran Foer nahm sich Zeit, diese Fragen genau zu beantworten. Über Jahre hinweg arbeitete er an dem Buch (Leseprobe!), das schließlich als Bestseller zwei Themen massiv in die öffentliche Debatte gebracht hat: Vegetarische Ernährung, Fleischnahrung – und die Qualen der Tiere, die wir Menschen für die „Fleischproduktion“ ausgewählt haben.

Denn wer sagt, dass wir Schweine essen sollen – Hunde aber nicht? Vieles spricht dafür, dass Schweine mindestens so intensiv fühlen und empfinden wie Hunde. Wer gibt uns das Recht zur Extrawurst?

Schreiben Sie uns, was Sie darüber wissen – und was Sie darüber denken. Wir haben fünf Exemplare von „Tiere essen“ vom Verlag Kiepenheuer & Witsch und freuen uns auf eine interessante Diskussion in den Kommentaren zu diesem Beitrag. Die Bücher werden zum Monatsende unter den Teilnehmern der Diskussion verlost.

Mehr zum Thema:

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Beteiligung an einer Diskussion über Ernährung mit bzw. ohne Fleisch durch Nutzung der Kommentarfunktion zum gegenständlichen Beitrag auf Energieleben.at erforderlich. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum von 11.04.2011 bis 24.04.2011. Der Beitrag und die Kommentare bleiben auch nach Ablauf des Gewinnspiels auf unbestimmte Zeit abrufbar. Nach Ablauf des Gewinnspiels wird der Text des Beitrags modifiziert, um das Ende des Gewinnspielzeitraums bekanntzugeben. Die Verlosung der Gewinne (5×1 Exemplar von „Tiere essen“ aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch) erfolgt bis 30. April 2011. Die Gewinner werden per E-Mail verständigt und sind mit einer Veröffentlichung Ihres Namens in Wien Energie Print- und Onlinemedien einverstanden. Wien Energie MitarbeiterInnen sind nicht teilnahmeberechtigt. Die Barablöse von Gewinnen und der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Durch die Nutzung der Kommentarfunktion gelten die Teilnahmebedingungen als akzeptiert.

Vielen Dank für die rege Teilnahme an der Diskussion – jeder Input ist wertvoll! Die Gewinner der 5 Bücher werden in den kommenden Tagen benachrichtigt!

26 Kommentare

  1. Vegetarisch leben – das ist doch eine Sache, die nur in Europa und Amerika funktioniert. Unsere Nahrungsmittelindustrie füllt Vitamine und Zucker in alles und jedes. In Gegenden, wo man sich natürlich ernähren muss, kommt man um Fleisch ohnehin nicht herum. Die Eiweiße aus dem Fleisch von Tieren sind unverzichtbar für uns – schließlich sind wir ja nicht umsonst Allesfresser.

    Aber nur herbei mit dem Buch. Interessant sieht es schon aus. Meine E-Mail-Adresse habt ihr, ich bin ja registrierter User.

  2. also rein vegetarisch leben kann ich mir auch nicht vorstellen , aber das Buch würde mich schon sehr interessieren, schon alleine wie man ein ganzes Buch über das Thema füllen kann 😉

    Schon alleine warum essen wir „Nur“ die Nutztiere und keine Haustiere?!?!?! Irgendwie seltsam der Gedanke …….

  3. Ich habe das zwar jetzt gerade nicht bei der Hand, aber ich habe gehört, das mit den Allesfressern stimmt nicht. Wahr ist vielmehr etwas mit Nüssen. Ich schaue das noch nach. Oder weiß sonst jemand Genaueres?

  4. @ schokonikolo: vegetarisch essen funktioniert grundsätzlich überall. und die vit’s und der zucker den die industrie in unsere fertigprodukte & ins functional food einfüllt, macht jene nicht unbedingt wertvoller.
    stimmt, der mensch ist allesfresser und damit esstechnisch extrem anpassungsfähig – von reiner pflanzennahrung (siehe indien) – sei es aus armut oder aus ethisch/religiösen motiven bis hin zu reiner fleisch/fettnahrung (siehe inuit&co) bis hin zur inhaltsarmen industrienahrung (siehe du&ich) – wir überleben mit so ziemlich jedem brennstoff.

    und tierische eiweiße sind sehr wohl verzichtbar, sofern hochwertige pflanzliche eiweiße (hülsenfrüchte, soja) gegessen werden. also: wegen „gesund“ brauch ich den „panierten tierfetzen“ (zitat: Karl Wilhelm Diefenbach) sicher nicht essen, leiden doch 85% der amieuropäer an einer ungesunden viel zu eiweißreichen ernährung…

  5. Ich habs mir aus der Bibliothek ausgeliehen. Respekt einerseits- wer es schafft sein Kind vegetarisch großzuziehen, und andererseits Bewunderung, wie aus einem Gedanken (den viele tausend Menschen haben, nämlich die Überlegung, ob Fleisch essen gesund und moralisch vertretbar ist..) eine Umsetzung in dieser Größenordung an den Tag kommt. Von einem Mann dem man auf der Straße begegnen könnte. Es braucht viel DIsziplin und Selbstkenntnis um fleischlos zu werden – ich spreche aus Erfahrung- Seit 3 Jahren hat kein Lebewesen meine Speiseröhre passiert!

  6. Man muss sich der Dinge bewusst sein – unter anderem, der Kastenschweinehaltung -in der die Mutter-Sauen in einem engen Käfig gehalten werden, indem sie sich nicht einmal umdrehen, geschweige denn, um ihre Jungen kümmern können – auch, daß den kleinen, kaum geborenen Ferkelchen die Hoden (aus Kostengründen), ohne Betäubung entfernt, die Schwänze kupiert, die Zähne „gestutzt“ werden…daß Kühe immer wieder künstlich zwangsbefruchtet werden, die Kälber ihnen schon bald nach der Geburt weggenommen werden – wobei die männlichen Kälber als Kalbfleisch enden – die weiblichen mit künstlicher Milch wieder zu Milchkühen herangezüchtet werden.Männliche Küken, auch aus Bio – Haltung vergast, oder geschreddert werden…Ein Huhn kommt durchschnittlich nach 15 Monaten als Eierlieferant ins Schlachthaus.
    Meist werden die Rinder mit Sojafutter (das in Regenwaldgebieten angebaut wird) gefüttert – das Rind ist jedoch ein Grasfresser…Für die Herstellung von 1 kg! Fleisch sind 16 kg Getreide oder Sojafrüchte erforderlich.Allein in den USA werden jährlich mehr Tiere geschlachtet, als die ganze Erde Einwohner hat.Wenn nur 10% weniger tierisches Eiweiß gegessen werden würde, könnten bei einem Getreideanbau auf den frei werdenden Flächen mehr als 1 Milliarde Menschen ernährt werden.Doch gegenwärtig sterben weltweit täglich 38000 Kinder an Unterernährung und 1991 sind über 20 000 000 Menschen verhungert. (Lt.Earth Save Fonation)Um die riesigen Futtermengen zu erzeugen, werden jährlich mehrere Millionen Tonnen Pestizide auf die Felder gestreut. Diese Mengen verseuchen über Jahre hinweg unser Grundwasser…
    Dieser enorme Pestizid -Einsatz führt zu einer Kumulation der Giftstoffe in der Nahrungskette und damit im Körper des Menschen.So haben 97% der fleischessenden Frauen in ihrer Muttermilch erheblich erhöhte DDT – Werte, obwohl schon seit Jahren ein Anwendungsverbot besteht.Bei den vegetarisch lebenden Müttern fanden sich nur in 8% der Fälle erhöhte Werte, bei den veganen Frauen lediglich in 1,1%.
    In rund 80 Jahren stiegen die tödlichen Herz-Kreislauferkrankungen und Krebsfälle jährlich um 3-5% und stellen heute mehr als 2/3 aller Todesursachen des Menschen in den westlichen Ländern. Die Tumorbildungen nahmen bei den Kindern und Erwachsenen ebenso erschreckend zu wie die Allergie -Krankheiten.Quelle unter anderem : Uni-Giessen.de
    Ein Buch über dieses Thema zu füllen, kann tatsächlich nicht schwer sein, wenn man das Gesamte Thema behandelt!
    Alle Menschen sollten sich ausreichend über diese Tatsachen informieren – und ich beglückwünsche jeden, der dieses Buch gewinnen sollte!
    Ich habe es selbst noch nicht gelesen – aber ich werde es lesen.

  7. Immer noch nicht nachgeschaut, zu meiner Schande. Aber immerhin gibt es ja Mangelerkrankungen. Wer Sport betreibt oder schwanger wird, muss sich auf jeden Fall um eine ausgewogene Ernährung kümmern. Und Kinder natürlich. Aber man müsste schon Ernährungsberater sein, um das genau sagen zu können.

  8. Na ja , schwieriges Thema , da wir durch zb:die EU nicht mal mehr selbst ein Tier zur Schlachtung heranziehen dürfen , oder wie vor der EU sich noch das Fleisch teilweise direkt vom Bauern holen konnte, oder der einen ein Schwein oder Kalb Ranzüchten konnte ( das er heut nicht mehr darf !) . Nein heut dürfen Bauern nicht mal mehr selbst Schlachten ! Nur weil Wirtschaftsbosse dadurch einen Wirtschaftlichen Teil Einbüssen müssten , weil der Endverbraucher direkt kauft ! und Die Politiker die Rückgratlosen Aristokraten von heute da mitspielen.
    Und damit schlechte Tierhaltung fördern!
    Algemein kein Fleisch mehr zu Essen finde ich auch nicht richtig, obwohl sicherlich die Menge an Fleisch die der Mensch verbraucht maßlos übertrieben ist , und daher in diesem Punkt ein Umdenken stattfinden sollte.
    Nachhaltigkeilt! Das Wort das dieses Jahrtausend prägen sollte , wird sich auch im Bereich Nahrung durchsetzen .
    Extremismus in der Frage Fleisch sehe ich nicht richtig , da wir schon jahrtausenden Fleisch essen.
    Wenn wir es genau nehmen würden ,ist Artgerechte Tierhaltung nur in der Natur möglich ,( und das Heut zu Tage auch nicht mehr).Und in der Natur wird nicht grad human gejagt und Gefressen , oder Geschlachtet !
    Artgerechte Haltung, ein dehnbarer Begriff , der Mensch der sich selbst nicht Artgerecht hält , nur auf Leistung getrimmt und orientiert ist ,soll`s für andere Wesen besser wissen ?
    Weniger Tierhaltung , um das Methangas zu senken ??? hmm alles schön recht und gut .
    Vielleicht sollte man die Masse an Menschen reduzieren !?? > weil ? < Der Mensch istder Verusder Erde !!
    um es auf dem Punkt zu bringen !
    Na ja , alles noch ein langer beschwerlicher Weg .Ein unerschöpfliches Thema, wo Eines ins Andere Greift, das Literarisch nicht mal in einem Jatausend zu erfassen sein wird.
    Es bleibt nur zu hoffen das sich die Menschheit und jeder Einzelne Besint und sich ein wenig zurücknimmt , um zukünftige Generatonen noch eine halbwegs intackte Umgebun zu sichern. usw.,..

  9. ich weiss ncoh gar ncihts über ideses buch hab mir bis jetz nur den titel durch gelesen und möchte mehr darüber erfahren

    darum würder ich es gerne gewinnen

    mit freundlichen grüßen laura

    ich esse erst seit 2 jahren kein fleisch mehr

    mir fehlt es nciht mich stört es auch nicht wenn andere menschen in meiner gegenwart fleich essen

    ich würde gerne mehr über vegetarismus erfahren darum hoffe ich das ich dieses buch gewinnen werde es würde mir sicher neue erfahrungen bereiten

  10. Das Buch interessiert mich alleine schon deshalb, weil es die Medien auf unendliche Missstände aufmerksam gemacht und den Irrsinn des Fleischkonsums ins Rampenlicht gerückt hat – würde es gerne lesen !
    Für mich persönlich hat einfach mein Interesse an Wahrheit und eine Persönlichkeitsstruktur, die Diktate von Aussagen wie „wir brauchen Fleisch“ oder „ist alles nicht so schlimm“ nicht einfach so hinnimmt, dazu geführt, dass ich nicht länger meinem Körper, anderen Lebewesen, der Umwelt und der Gesellschaft schaden wollte und folgerichtig Veganer wurde.
    Nichts würde dem Planten und jedem einzelnen Lebewesen darauf mehr nützen, als ein derartiger, globaler Umstieg auf pflanzliche Ernährung- das sage nicht ich sondern die größten Wissenschafter unserer Zeit, die leider mit Marketingkampagnen der Lebensmittelindustrie und deren Bullying permanent mundtot gemacht werden.
    Dieser Evolutionssprung der Menschheit wird auch kommen – was wir (im Moment noch) entscheiden können ist, ob wir ihn bewusst gehen, oder von der Realität des Planeten dazu gezwungen werden…

  11. Ich finde die Vorstellung, kein Fleisch zu essen eigentlich ganz gut. Ich selbst esse nur recht wenig Fleisch im Gegensatz zu meiner Familie. Aber das kommt eigentlich daher, dass ich das Fett bzw. das Blut am Fleisch nicht gerne habe. Aber wenn ich darüber nachdenke, woher das Fleisch kommt bzw. wie es bis auf meinen Teller kommt, dann vergeht mir oft der Appetit. Oft verstehe ich nicht, wie man Schweine einfach abschlachten kann ohne sich dabei etwas zu denken. Schweine sehen so süß aus, warum tötet man sie dann? Und dass nur, weil so viele Menschen das Verlangen danach haben. Außerdem verbrauchen wir mit der Tierzucht sehr viel Wasser, was in vielen Ländern dringend benötigt wird. Vegetarier ernähren sich viel gesünder als die meisten anderen, wobei man zwei Gruppen unterscheidet: Die, die kein Fleisch essen und die, die auch keine Milchprodukte essen (was nicht besonders gesund ist). Wer glaubt, dass man sich ohne Fleisch nicht ernähren kann, der irrt sich. Es ist meist besser und man lebt auch länger, außerdem sinkt das Krankheitsrisiko. Außerdem gibt es sehr viel Massentierhaltung, die nicht sehr angenehm für die Tiere sind, z.B Hühner: Sie leben in engstem Raum zusammen, der Mist der Tiere wird zu selten weggeräumt und sie bekommen ein speziellen Futter, damit sie mehr Eier produzieren. Das ist doch kein richtiges Leben! Ich könnte noch sehr viel über Massentierhaltung, Wurst ist nicht nur Fleisch, gebratene Insekten als Delikatesse, usw. schreiben, aber ich denke, das wäre dann doch etwas zu viel. Ich hoffe ich habe euch zum Nachdenken gebracht und hoffe auch, dass ich das Buch bekomme, weil mich dieses Thema sehr interessiert. Danke fürs lesen (:

  12. Es ist wahr, dass die Tiere unter grausamen und abstoßenden Bedingungen gehalten werden. Solche Unterbringung wünscht man seinem ärgsten Feind nicht; und dann bringen wir auch noch sie und ihre Kinder um. Abartig.
    Aber trotzdem fehlt mir ohne Fleisch etwas. Der Körper wird einfach schneller und besser damit ernährt. Die Frage ist also: Wie kann man an die Tierhaltung anders herangehen? Die brutale Haltung ist ja eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Man braucht Platz und Futter und man braucht möglichst kurze Transportwege.

  13. Ich finde das Buch sehr Intersant, weil: ich schon selber mal einen Bericht geschrieben habe, weil ich damit den anderen Leuten zeigen will, wie es wircklich ist und weil ich zeit 5 Jahren eine armen Tiere mehr esse!!!

  14. ich mache keinen unterschied für mich ob man ein schwein od. einen hund ißt.
    in unserer gesellschaft ist es eben ein schwein und in anderen ländern wird ein hund gegessen.
    schlimmer wird es wenn es sich um tiere handelt die vor dem aussterben stehen und trotzdem kein halt davon gemacht wird sie nicht zu essen.
    in den moment wo ich das hier schreibe denke ich an china und frage mich wozu überhaupt sich um irgendetwas gedanken machen, solange es auch länder in der größe gibt wo umweltschutz & co völlig untergehen..aber das ist nicht das thema 😉

    wir sind so viele von unsere species und deswegen brauchen wir industrie auf kosten von lebewesen damit wir alle satt werden.
    traurig finde ich eigentlich nur unsere wegschaugesellschaft od. das mit diesem thema nicht offen umgegangen wird.
    wieso werden in den medien nicht tagtäglich filme von unserem täglichen brot (fleisch) gesendet?
    wieso lügen wir unsere kinder an und zeigen ihnen bauernhof bilder?
    wieso klären wir unsere kinder nicht auf was mit den tieren die sie essen eigentlich passiert? aus angst sie würden kein fleich mehr essen wollen?
    wieso sehen wir 100.000 sendungen wie zb. sendung mit der maus , galileo wo produkte (nahrungsmittel) gezeigt werden wie sie produziert und hergestellt werden aber nicht von unseren grundnahrungsmittel fleisch? wieso gibt es keinen tag der offenen tür in einem schlachthaus?

    dieses und vieles mehr frage ich mich ..wie soll sich was verändern wenn wir die augen verschliessen und einfach nicht wahr haben wollen woher unser fleisch kommt. viele meiner freunde wissen bis heute noch nicht wie hühner geschlachtet werden obwohl sie sie essen…das macht mich traurig und wütend zugleich. oder die aussage ich sehe mir sowas grausliches nicht an…wieso ist das grauslich und wir können es trotzdem täglich essen?

    ich bin überzeugt wenn wir ALLE hinschauen würden, offener miteinander reden, werden wir bewußter mit der nahrung fleisch umgehen und den lebewesen mehr respekt entgegenbringen den eigentlich auch jedes lebewesen verdient hat.

  15. die Diskussion ist im Zeitalter der Globalisierung aktueller als je zuvor: wenn man sich vor Augen führt, wie viel Futter und Wasser für ein Kilo Rindfleisch aufgebracht werden muss, stellt man sich unwillkürlich die Frage, wie das in Zukunft funktionieren soll, wenn der Fleischkonsum stetig steigt und die Preise für Fleisch so niedrig bleiben sollen – Qualität und artgerechte Haltung stehen dann wohl nicht an erster stelle, sondern der pure bedenkenlose Massenkonsum – aber ohne mich 😉 Umdenken ist längst angesagt

  16. Also gutes Gewissen hab ich keines, wenn ich Fleisch esse, egal von welchem Tier. Ich versuche halt möglichst wenig Fleisch zu essen, bin der Meinung, dass einmal die Woche völlig reicht, um den Bedarf für den Körper zu decken. Außerdem esse ich immer Bio-Fleisch, das ist zwar teurer, aber wenigstens wurden die Tiere Zeit ihres Lebens nicht gequält. Und das schmeckt man auch.

  17. früher habe ich gelacht über die vegetarier und konnte mir nicht vorstellen, ohne ein fleisch zu leben. dann habe ich mit einer arbeitskollegin ausprobiert, es hat mri geschmeckt, und ich habe es öfter probiert. seit zwei jahren esse ich jetzt so wenig fleisch, dass ich eigentlich auch ganz aufhören könnte. vielleicht gibt mir ja euer buch den letzten anstoß. ich wollte es mir ohnehin hoschon zu weihnachten wuenschen.

  18. ich versuche eher wenig Fleisch zu essen, da mir vegetarisches Essen auch sehr gut schmeckt. Das Thema interessiert mich sehr und deshalb würde ich das Buch gerne gewinnen.

  19. das einschränken des fleischkonsums sollte allein schon der eigenen gesundheit und den tieren zuliebe selbstverständlich sein. was viele aber nicht realisieren ist, dass die fleischproduktion ein echter klimakiller ist. ein weiteres gutes argument gegen zu hohen fleischkonsum! nähere infos hier: http://www.biokontakte.com/artikel/essen-trinken/klimakiller-fleischkonsum fleischkonsum einschränken bedeutet etwas für die eigene gesundheit, den tierschutz UND den klimaschutz zu tun! wo sonst kann man mit einer aktion das alles gleichzeitig?

  20. Da ich meinen Fleischkonsum schon länger sehr eingeschränkt habe und viel Gemüse und Obst
    esse würde mich dieses Buch sehr interessieren. Man macht sich schon sehr viele Gedanken
    über die heutzutage üblichen Methoden der Tierhaltung. Wenn nicht soviel Fleisch konsumiert würde
    und auf normale Tierzüchtung statt Massentierhaltung in „Zuchtfabriken“ mit tausenden Tieren zurückgegangen würde, würde Fleisch wieder zu dem werden was es einmal war, ein seltener
    Genuss. Es würde vor allem eher einer gesunden Ernährung näherkommen.

  21. Wenn ich noch Fleisch esse, dann nur welches von artgerecht gehaltenen Tieren. Mir dreht es den Magen um, wenn man in diversen Dokumentationen sieht, wie manche „Menschen“ mit Tieren, die später auf dem Teller landen, umgehen. Da vergeht mir schlichtweg der Appetit.

  22. Esse seit 22 Jahren kein Fleisch – geschätzte Einsparung an CO2: 22 Tonnen (Vergleich mit dem österreichischen Durchschnittskonsum). Dazu: nur ein paar Tage Krankenstand – also den Chefs nicht weitersagen, sonst verordnen sie allen Mitarbeitern vegetarische Kost. Dazu: 2 1/2 Marathons gelaufen in den letzten 8 Jahren.

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