Fleischnahrung
Fleischnahrung
Einerseits liefert Fleischnahrung wichtige Nährstoffe, andererseits sorgt die Massentierhaltung für einen hohen C02-Ausstoß.

Fleisch essen oder Vegetarier werden? Gesundheitliche Überlegungen, aber auch Bücher wie Jonathan Safran Foers „Tiere essen“ werfen diese Frage immer wieder auf.

Vor- und Nachteile der Fleischnahrung

Energieleben hat die Vor- und Nachteile der Fleischnahrung gesammelt und gegenübergestellt. Denn nur auf der Basis ausgewogener Informationen kann jeder für sich entscheiden, ob er Fleisch essen, Vegetarier, Veganer oder gar Frutarier sein möchte.

Pro:

  • Fleisch liefert hochwertiges Eiweiß, es besteht zu rund 20 Prozent daraus. Der Mensch braucht Eiweiß zum Leben, etwa zur Erzeugung von Energie und für viele Körperfunktionen.
  • Auch wichtige Vitamine wie A und jene der B-Gruppe sind im Fleisch enthalten. Ein Mangel dieser Vitamine kann zu Muskelschwund und Herzinsuffizienz, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Blutarmut führen.
  • Fleisch ist wichtig, weil es uns mit Mineralstoffen, allen voran Eisen, versorgt. Ohne Eisen ist der Mensch antriebslos, müde, das Immunsystem wird geschwächt.
  • Der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen, es liegt in seiner Natur.
  • Für viele Landwirte stellt die Fleischproduktion eine Lebensgrundlage dar.

Contra:

  • Um Fleischzucht betreiben zu können, werden weiterhin Wälder gerodet, was die Umwelt aus dem Gleichgewicht bringt.
  • Die Produktion von Fleisch ist äußerst ineffizient, weil ein Kilo Fleisch 36 Kilogramm Kohlendioxid verursacht und somit die Umwelt so stark belastet wie eine 250-Kilometer-Autofahrt. Das haben japanische Wissenschaftler berechnet.
  • Man benötigt zehn Kilo Getreide, um ein Kilo Rindfleisch herzustellen. Angesichts der Tatsache, dass immer noch viele Menschen hungern eine traurige Tatsache.
  • Vegetarier haben einen deutlich geringeren Kohlendioxid-Ausstoß als Fleischesser
  • Ein großer Teil des von uns verzehrten Fleisches stammt aus Massentierhaltung, das heißt keine Sonne, keine Wiese, kein Misthaufen für die Tiere.
  • Immer wieder kommt es zu Skandalen, Stichwörter dafür sind BSE, Dioxin, Gammelfleisch.
  • Fleisch enthält viel Fett, vor allem gesättigte Fettsäuren, die das schlechte Cholesterin ansteigen lassen.
  • Vor allem Schweinefleisch erhält oft Antibiotika, dadurch können sich Resistenzen im Körper entwickeln. Werden Antibiotika im Krankheitsfall eingenommen, laufen sie Gefahr wirkungslos zu sein.

Welche Argumente wiegen schwerer? Diskutiere einfach mit!

 

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Fotocredit: Shutterstock/nadianb

6 Kommentare

  1. „The beef industry has contributed to more American deaths than all the wars of this century, all natural disasters, and all automobile accidents combined. If beef is your idea of “real food for real people,” you’d better live real close to a real good hospital.“
    —Neal D. Barnard, MD, President, Physicians Committee for Responsible Medicine

    … Diabetes-Typ-2, Herz,- Kreislauferkrankungen, und vor allem die meisten Krebsformen könnten auf eine Miniaturzahl hinuntergeschraubt werden, wenn Menschen kein Fleisch oder tierische Produkte mehr zu sich nehmen würden (siehe z.B. die größte zu diesem Thema jemals verfasste Studie „The China Study“)
    … unser Gesundheitssystem wird durch diesen Irrsinn zugrunde gerichtet, Gelder fließen in budgetzerstörender Höhe an diese Industrien und die Menschen sind immer noch dumm genug, das alles mit ihrem kulturellen „Gusto“ zu rechtfertigen bzw. sich von den mächtigsten Lobbys zu hirnlosen Zombies machen zu lassen.
    Die Menschheit braucht den Evolutionsschritt zum Verzicht auf tierische Nahrung… nicht nur aus ethischen Gründen !

  2. Bei contra wird alles aufgeführt. Nur nicht, dass unnötigerweise Tiere sterben müssen. Die Menschheit hat es nicht mehr nötig, Fleisch zu konsumieren.

  3. -Der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen, es liegt in seiner Natur.

    Das ist schlichtweg falsch.

    1. Es gab und gibt genug Naturvölker, die ohne Fleisch lebten. Sie litten trotzdem nicht an Nährstoffmangel. Alles, was man braucht um sich richtig fleischlos ernähren zu können, ist Wissen um die Ernährung. Die im Fleisch enthaltenen Nährstoffe kann man gut durch andere Lebensmittel ersetzen. Vegetarier müssen zum Beispiel viel Chlorophyll haltiges Gemüse essen, sprich Salate, Gurke und was sonst noch als reifes Gemüse grün bleibt… Man muss einfach auf seinen Körper hören, der sagt einem, was man braucht.

    Ich ess derzeit sehr wenig Fleisch, vielleicht 2 mal pro Monat, wenn überhaupt und war schon einmal Vegetarierin. Weder jetzt noch damals litt ich an Nährstoffmangel. Ich esse ab und zu Fleisch, weil es gut schmeckt, aber ich würd es nicht vermissen, wenn ich es nicht mehr essen dürfte…

    2. Vergleicht man ein Gebiss eines Fleischfressers – z.b. Raubkatze – mit dem menschlichen Gebiss, dann findet man keine Gemeinsamkeiten. Wir Menschen besitzen keine Reißzähne. Wir haben ein Pflanzenfressergebiss, so wie Pferd, Kuh, etc. – der ausgeprägte Eckzahn ist bei diesen Tieren ebenfalls vorhanden. Also rein wissenschaftlich liegt es nicht in der Natur des Menschen, Fleisch zu essen. Wir essen es einfach, weil es uns schmeckt und der Großteil der Menschen nicht mal weiß, dass wir locker ohne auskommen würden. Ich hab nichts gegen ab und zu mal Fleisch (ess ich ja auch), aber der Fleischkonsum der Menschheit ist einfach übertrieben, zusätzlich ist es auch noch ungesund, nicht nur für unseren Körper…

    Beste Grüße

    1. Das Fleich ist nicht ungesund, Fleich zu essen ist gesünder als als vegetarisch zu leben, da man zusätzliche ungesunde mittel, wie eisen und magnesium zu sich nehmen muss und das ist nicht gesund.Außerdem wird das Imunsystem geschwächt

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