Was fehlt im Garten für die kommende warme Jahreszeit? Richtig: Roboter! Kleine japanische Gartenlaternen mit Krabbenbeinen, die auf Schritt und Tritt für Licht sorgen.

Toro-Bots heißen die Laternen auf Beinen. Sie bestehen aus Lampen die auf vierbeinigen Robotern von Trossen Robotics angebracht sind. Mittels Infrarot-Sensoren scannen sie ihre Umgebung und reagieren auf Personen, die in ihr Feld schreiten. Über ein Xbee-Netzwerk kommunizieren die Roboter mit einem Zentralcomputer und koordinieren sich untereinander. Nützlich während lauschiger Sommernächte im Garten und auch nett anzusehen sind die kleinen Laternen von Alvaro Cassinelli, aber aufgrund des mechanischen Quietschens auch irgendwie gruselig.

Cassinelli, Künstler und Physiker an der Universität Tokios, hat aus zwei Lampen Roboter gemacht. Wieder einmal kommt dabei die immer beliebtere Arduino-Technologie zum Einsatz. Durch die Open-Source-Plattform können den Lampen unterschiedliche Verhaltensweisen programmiert werden und auch komplexere Aufgaben erfüllen. So ein Garten voller leuchtender Roboter kann ein Blickfang sein, vor allem wenn man auf diese klassischen japanischen Lampen zurückgreift. Praktisch auch, wenn man die Dinger so programmiert, dass sie einem bei Dunkelheit folgen. Mit einer Kamera oder anderen Sensoren ausgestattet könnten sie den Zustand der Gartenpflanzen beobachten und das Bewässerungssystem steuern. Im Innenbereich des Hauses könnten sie ihre Akkus laden und durch eine Robotertür – ähnlich einer Hundetür – draußen nützliche Dinge verrichten.

httpv://www.youtube.com/watch?v=wkzQikHTh_0

Wer keinen Garten hat und Robotik mag, kann auf einen Telegarden zurückgreifen. Eine über alle Kontinente verstreute Gärtnergemeinschaft hat sich des kleinen interaktiven Gartens angenommen und ihn im Ars Electronica Center telerobotisch bestellt. Gesät, gepflanzt und gegossen werden kann nur mit Hilfe des ferngesteuerten Roboterarmes. Das Projekt ist allerdings 2004 abgelaufen und ein wenig schwieriger nachzubauen.

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