CMBlu: Organic-Flow-Six-Stacks; Fotocredit: CMBlu
CMBlu: Organic-Flow-Six-Stacks; Fotocredit: CMBlu
Eine neue Technologie verwertet ein Abfallprodukt aus der Zellstoffindustrie.

Speichertechnologien werden immer wichtiger, denn der Bedarf an gespeicherter Energie wächst ständig. CMBlu, ein Unternehmen aus Bayern hat eine neuartige Technologie entwickelt, die besonders umweltfreundlich funktioniert. Das berichtet br.de. Die Organic-Flow-Batterie funktioniert auf Basis von Lignin, einem Abfallprodukt aus der Zellstoff-Produktion.

Funktionieren herkömmliche Batterien metallbasiert, so wird in der Organic-Flow-Batterie auf Moleküle auf Lignin-Basis zurückgegriffen, um Energie zu speichern. Jede Pflanze enthält Lignin, Holz besonders viel davon. Bei der Herstellung von Zellstoff und somit von Papier wird Lignin als Abfallprodukt mitproduziert.

Ideal bei großem Speicherbedarf

Einsetzen lässt sich die Organic-Flow-Batterie überall dort, wo es einen großen Bedarf an Energiespeicherung gibt und wo diese Energie auch in kurzer Zeit und in größeren Mengen wieder zur Verfügung gestellt werden soll. Geht es nach den Herstellern, so ist dieses Speichermedium die Technologie der Zukunft bei Elektro-Tankstellen.

Die Kapazität der Organic-Flow-Batterie liegt bei mindestens einem Megawatt. Je größer der Elektrolyt-Tank, in dem das Lignin als Speicher eingesetzt wird, desto größer ist auch die Batterieleistung. Auch brennbar sind diese Batterien nicht. Somit sind sie sehr sicher.

Quelle: br.de: „Öko-Batterie: Basis ist Abfallprodukt aus der Papierherstellung“
Foto: CMBlu


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