Der Schweizer Wintersportort Davos ist einmal im Jahr der mittlerweile traditionelle Treffpunkt der weltweiten Wirtschaftselite: Beim Weltwirtschaftsforum von Davos. 2011 fordert nun eine Studie Nachhaltigkeit von den Entscheidungsträgern. Von 26.…

Der Schweizer Wintersportort Davos ist einmal im Jahr der mittlerweile traditionelle Treffpunkt der weltweiten Wirtschaftselite: Beim Weltwirtschaftsforum von Davos. 2011 fordert nun eine Studie Nachhaltigkeit von den Entscheidungsträgern.

Von 26. bis 30. Jänner trifft das Weltwirtschaftsforum wieder in Davos zusammen. Die Studie „Globale Risiken 2011“ fußt auf der Einschätzung von fast 600 Experten aus Forschung und Wirtschaft und wurde vom Weltwirtschaftsforum selbst im Vorfeld des Treffens veröffentlicht.

Der Inhalt: Alarmierend. Das derzeitige System sei den Anforderungen des 21. Jahrhunderts nur noch ungenügend gewachsen. Schuld sei letztlich die Finanzkrise 2008/2009, heißt es. Sie habe die Widerstandskraft der Welt geschwächt. Weitere Schocks seien vom System nur noch mit großer Mühe zu verkraften.

Wasser, Nahrung und Energie

Besondere Bedeutung kommt dabei weltweiten volkswirtschaftlichen Ungleichgewichten zu, der wachsenden Verschuldung von Industrienationen. Aber auch explizit die Grenzen beim Stillen der Grundbedürfnisse wie Wasser, Nahrung und Energie.

Rohstoffe seien nur begrenzt verfügbar, erinnert der Bericht die Wirtschaftselite. Steigender Wohlstand einer immer größer werdenden Weltbevölkerung wird diese wichtigsten aller Verbrauchsgüter verknappen. In einem vernetzten System hat das Auswirkungen, die noch nicht vollständig abgeschätzt werden können.

Sicher ist, dass wir mit den natürlichen Ressourcen besser haushalten müssen. Und dass sich die Spitzen des Weltwirtschaftsforums beim Treffen Ende Jänner damit befassen müssen. Nachhaltige Nutzung, Wiederverwertung und Sparsamkeit können wir jetzt schon zu einem funktionierenden, umfassenden System entwickeln, oder später schnell und ohne Ausweg dazu gezwungen werden.

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