Neuheit wurde in Japan vorgestellt.

Schmuck, Bauteile, Zahnersatz – das alles lässt sich inzwischen problemlos im 3D-Drucker fertigen. Warum also nicht gleich auch ein ganzes Auto? Das müssen sich wohl Entwickler der beiden Firmen Kabuku und Honda – beide haben ihren Hauptsitz in Tokyo – gedacht haben, als sie dieses ehrgeizige Projekt umsetzten. Das Ergebnis präsentierten sie im Oktober bei der CEATEC 2016, der größten IT- und Elektronikmesse in Japan.

Das funktionale Elektro-Auto wurde eigens für einen Kunden designed, der das Auto als Transportfahrzeug und zugleich als Werbeträger im Straßenverkehr einsetzt, heißt es auf der Homepage des Herstellers. Die gesamte Karosserie kommt aus dem 3D-Drucker. Die Entwicklungszeit betrug zwei Monate. Batterie, Motor und Steuerung sind so entworfen, dass sie auch in anderen Autos eingesetzt werden können, berichtet newsatlas.com. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h eignet sich das Fahrzeug ideal für den Stadtverkehr.

Auf einen Beifahrersitz wurde gänzlich verzichtet, stattdessen wurde die Ladefläche so groß wie möglich gestaltet, heißt es weiter. Der schmal gestaltete Lieferwagen eigne sich so besonders für enge Gassen und entspricht voll und ganz den Bedürfnissen des Kunden. Damit öffnen Kabuku und Honda wohl ein breites Feld, für die Umsetzung von Kundenwünschen bei der Fahrzeugherstellung.

 

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Quelle: Mitteilung auf kabuku.co.jp
Artikel auf newsatlas.com
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