Fracking ist in den USA legal. Allerdings: Auch lokale Fracking-Verbote sind legal. Das hat ein Richter im Staat New York entschieden.

Fracking Protest in den USA

In den 1950er Jahren wurde in den USA erstmals von der Erschöpfung des Erdöls gesprochen. Die US-Ölproduktion geht seit den 197er Jahren ständig zurück. Fracking könnte die Rettung für die US-Ölproduzenten sein, die Anrainer beginnen sich allerdings zu wehren.

Die Idee des Anfang vom Ende der Ölförderung wurde mit dem Terminus Globales Fördermaximum beschrieben. Dank neuer Technologien und Fördermethoden können allerdings stets neue Quellen erschlossen werden, deren Ausbeutung noch vor wenigen Jahren nicht möglich erschien. Fracking ist derzeit in aller Munde, in Österreich wie in den USA. Durch diese neue Methode hat die US-Gasproduktion aktuell die Spitzenförderwerte aus den 1970er Jahren überschritten und ist weltweit Nummer eins bei der Erdgasgewinnung.

Die Förderunternehmen setzen nun Fracking ein, um auch Erdöl zu gewinnen. Große Erdölreserven könnten damit erschlossen werden. So soll aus dem Bakken rund 3,6 Milliarden Barrell Öl gefördert werden können. Auch in Europa werden große Vorkommen vermutet, so zum Beispiel im Pariser Becken.

Die Bedenken der Umweltschäden und mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen der Anrainer bleiben beim Fracking die selben, egal ob Gas oder Öl gefördert wird. In den USA machen die Bewohner von Gebieten, in denen Schieferöl oder -gas gefördert werden soll mobil.

20 lokale Verbote in New York

Rund 20 Städte im US-Bundesstaat New York haben Fracking mittlerweile per Gesetz auf ihrem Gebiet verboten. Obwohl die Gesetze des Bundesstaats die Möglichkeit eines solchen Verbots nicht vorsieht, scheint die Regelung der Städte rechtmäßig zu sein.

Anschutz vs. Dryden

Ein New Yorker Gericht hat am 22. Februar eine Klage der  Anschutz Exploration Corporation gegen die Stadt Dryden abgewiesen.

Anschutz hat in Dryden große Landflächen für Bohrungen gepachtet. Die Stadt entschloss sich allerdings dazu, Fracking innerhalb der Stadtgrenzen zu verbieten. Anschutz hat bisher mehr als 5 Millionen Dollar in Bohrungen und Erschließung investiert und fordert neben Rückzahlung des eingesetzten Geldes auch eine Entschädigung für entgangene, vermutlich mögliche Gewinne.

Das Gericht argumentierte, dass die Gesetzgebung weder die maximale Ausbeutung aller natürlichen Ressourcen noch den Ausverkauf lokalen Rechts fördere.

1 Kommentar

  1. In Los Angeles, the term downtown is lloesoy applied. Draw a plus sign and label the vertical line 110 Freeway and the horizontal line 10 freeway. The downtown of very tall buildings is in the upper right quadrant and the area where the stadium would go is in the lower left. As there is already the LA Convention Center and the Staples Center (where the Lakers play) in the neighborhood, I don’t think it’s quite the change you saw in Toronto. What irritates me about the football in LA argument — and mind you, the last time there was football in LA, it was sixty miles down the road in Anaheim — is the way it becomes a civic necessity to bring and keep these things in town, and so there are tax benefits and infrastructure support made possible by eminent domain. The people who buy the tickets don’t magically get more money because the team is in town: if they are spending it at the football stadium, they must not be spending their money somewhere else. Jobs are not created, merely displaced.

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