Taugt die Vehicle-to-Grid-Fähigkeit des IONIQ 5 als mobile Powerbank fürs Eigenheim?

Das Elektroautomodell IONIQ 5 von Hyundai hat ein 800-V-Ladesystem, das über 200 kW Ladegeschwindigkeit ermöglicht. Er hat auch eine V2H-Funktion (Vehicle to Home), mit der er als Stromspeicher für den Haushalt dient. Aber kann er auch ein ganzes Haus mit Strom versorgen?

Eigentlich sollte die Vehicle to Load(V2L)-Fähigkeit es ermöglichen, alltägliche Haushaltsgeräte mit der IONIQ 5-Batterie zu betreiben. Die Funktion ist gedacht, um Elektrogeräte wie Laptops im Auto zu laden, oder bei Campingausflügen, wenn Strom gebraucht wird. Viele Leute haben jedoch gehofft, dass Hyundai noch einen Schritt weiter geht und den IONIQ 5 vollständig aufladen kann. Dies würde es Besitzern ermöglichen, in Spitzenzeiten Strom wieder ins Netz zu verkaufen – oder ihr gesamtes Zuhause mit der 58-kWh- oder 72-kWh-Batterie des Autos zu versorgen. Der deutsche Elektroautoverleih Nextmove hat genau das getestet.

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Die Akkus von Elektroautos sollen die Schwankungen von volatilem erneuerbarem Strom ausgleichen. Prinzipiell wäre das schon möglich, allerdings bieten die Stromversorger bislang noch keine Anschlüsse für den Haushalt an. So hat der Ioniq 5 einen Typ-2-Ladeanschluss, der Wechselstrom bis zu 3,7 kW ausgeben kann. Mit einem Adapter kann damit ein anderes E-Auto aufgeladen werden – oder versucht ein ganzes Haus zu speisen.

Laut einer neuen Ankündigung eines Smart Grid-Projekts in den Niederlanden sieht es jetzt so aus, als würde der IONIQ 5 die volle Vehicle-to-Grid-Fähigkeit erhalten. Das gemeinsame Projekt von Hyundai, City of Utrecht und We Drive Solar zielt darauf ab, mit einer Flotte von IONIQ 5-Fahrzeugen und 500 V2G-Ladestationen ein echtes Smart Grid in Utrecht zu schaffen. Damit soll Utrecht zur weltweit ersten bidirektionalen Stadt werden, die Sonne und Wind nutzt, um eine Flotte von IONIQ 5-Fahrzeugen aufzuladen, die dann zu Spitzenzeiten Strom ins Netz zurückspeisen, um den Strombedarf der Stadt auszugleichen. Dieses Projekt wird die Vorteile des Einsatzes von V2G-Elektrofahrzeugen als Batterie-Backup-System demonstrieren, um die Kapazität eines städtischen Stromnetzes zu erhöhen. Anstatt teure Gasturbinen zu bauen, um dem Netz zusätzliche Stromkapazität hinzuzufügen, wird die Stadt in eine Flotte von IONIQ 5-Fahrzeugen investieren, die die gleiche Leistung zu geringeren Kosten bereitstellen können. Mit diesem Ansatz können die Elektrofahrzeuge auch außerhalb der Stoßzeiten für den emissionsfreien Verkehr in der Stadt genutzt werden.


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Bild: Hyundai