Nützlinge fühlen sich wohl, wenn sie angenehme Lebensbedingungen vorfinden. Für den Garten bedeutet das: Deckung, Nahrung, Ruhe. Und für Nützlinge aus dem Insektenreich: ein Nützlingshaus.

Wenn sich Nützlinge im Garten wohlfühlen sollen, brauchen sie die Sicherheit, nicht über Gebühr von den Menschen gestört zu werden und ein ausreichendes Nahrungsangebot, mit anderen Worten: einen gesunden, natürlichen Garten. Was das Leben geflügelter Nützlinge noch einfacher und angenehmer macht ist ein geeigneter Unterschlupf. „Nützlingshäuser“ für die Verbündeten der Menschen unter den Insekten kann man fertig kaufen – man kann sich aber auch individuell ein eigenes basteln.

So schwer ist das gar nicht: In Schulprojekten bauen auch Kinder regelmäßig Nützlingshäuser. Ein Video von „die umweltberatung“ zeigt Schritt für Schritt, wie es gemacht wird.

Die Grundmauern des Hotels werden aus Holzbrettern zusammengeschraubt. Darin werden Komfortzimmer unterschiedlichster Bauart eingerichtet. Schilfzimmer, Lehmzimmer und Vollholzzimmer füllen den Holzrahmen aus und laden die Insekten zum Einziehen ein.

Doch Vorsicht: Ein Nützlingshaus in einem blitzsauberen, sorgfältig gepflegten – aus Insektensicht also: eintönigen – Garten wird nicht dauerhaft besiedelt. Die Tiere brauchen auf jeden Fall natürliche Strukturen wie eine Wildkräuterecke, blühende Wildblumen, heimische Blütengehölze, Steinhaufen und totes Holz.

Mehr Tipps zur Förderung von Nützlingen gibt es im Folder von die umweltberatung.

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