Von 13. bis 15. April ist Raritätenbörse im botanischen Garten. „die umweltberatung“ informiert zu dieser Gelegenheit über Nützlinge im Garten – und wie man sie fördern kann.

Frühling ist Gartenzeit. Das heißt, alles knospt, blüht und sprießt, und das gilt neben den geliebten Blumen und Nutzpflanzen auch für die Schädlinge. Blattlaus, Schneck und Co bekommen es dabei aber mit ihren natürlichen Feinden zu tun. Fressen – oder gefressen werden? Wer den Kampf für sich entscheidet, liegt mit in der Hand des Menschen.

Die so genannten „Nützlinge“ sind unwissentlich unsere Verbündeten im Dauerkrieg um den Garten. An uns Gartenbesitzern (oder Terrasseninhabern, oder Balkoneignern) liegt es, der Natur dabei zu helfen, sich selbst zu regulieren. Chemische Keule und Gift sind ungeeignete Mittel, um den Garten in Schuss zu halten. Was die Schädlinge beschädigt, nützt auch den Nützlingen nichts.

Unterschlupf für große und kleine Nützlinge

Igel kommen dann in den Garten, wenn sie durch den Gartenzaun schlüpfen können und es Unterschlupfmöglichkeiten und viele Kleintiere zum Fressen gibt. Mit eintönigem Rasen und Thujenhecken ist ihnen nicht gedient, als Jagdrevier brauchen sie abwechslungsreiche, chemiefreie Gärten mit Blumenrasen und heimischen Hecken.

Marienkäfer können nur dann die Blattläuse dezimieren, wenn im Garten keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Ihre Vermehrung hängt vom Nahrungsangebot, also auch von den Blattläusen ab. Wenn im Garten gespritzt wird, schädigt das die Marienkäfer oft stärker als die Blattlauspopulation.

„die umweltberatung“ im botanischen Garten

Die Raritätenbörse im Botanischen Garten in Wien findet vom 13. bis 15. April 2012 statt. „die umweltberatung“ bietet Beratung und Infomaterial. Und präsentiert ein Nützlingshaus.

Öffnungszeiten:
täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr,
Eingang Ecke Mechelgasse/Prätoriusgasse,
1030 Wien.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*