Heizkörper um ein Grad zurückdrehen spart mehr Energie als man denkt
Heizkörper um ein Grad zurückdrehen spart mehr Energie als man denkt
Der österreichische Durchschnittshaushalt verbraucht den Löwenanteil seiner Energie fürs Heizen. Mit anderen Worten: Hier könnte man viel einsparen. Mit den folgenden Tipps sollte man den Winter angenehem warm und trotzdem…

Der österreichische Durchschnittshaushalt verbraucht den Löwenanteil seiner Energie fürs Heizen. Mit anderen Worten: Hier könnte man viel einsparen. Mit den folgenden Tipps sollte man den Winter angenehem warm und trotzdem sparsam überstehen.

„die umweltberatung“ tritt für eine nachhaltige, ökologische Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung ein. Sie arbeitet Projekte aus und bietet Information und Bildung zum vorsorgenden Umweltschutz an. Energieexpertin DI Ingrid Tributsch gibt anlässlich der kalten Witterung Einblick in ihre Trickkiste. Denn: „Je effizienter wir heizen, desto besser ist das für Geldbörsl und Klima“.

Energie sparen im warmen Nest

  • In vielen Räumen ist es wärmer als notwendig. Die Raumtemperatur um nur 1 Grad Celsius zu senken erspart bereits rund 6 Prozent Heizenergie! Im Schlafzimmer darf es überhaupt um vier Grad kühler sein als in Wohnräumen. Dasselbe gilt fürs Vorzimmer.
  • Ein Thermostatventil am Heizkörper sorgt dafür, dass die Temperatur im Zimmer auf dem gewünschten Niveau bleibt. Wenn die Temperatur über den eingestellten Wert steigt, schaltet das Thermostatventil die Heizung automatisch ab. Das spart Heizkosten und sorgt für optimale, gleichmäßige Wärme.
  • Verdeckte Heizkörper heizen schlecht. Am besten ist es, auf Heizkörperverkleidungen zu verzichten und lange Vorhänge zur Seite zu binden.
  • Eine schlecht gewartete Heizung kann bis zu 20 Prozent mehr Energie verbrauchen. Luft im Heizkreis reduziert die Wasserzirkulation. Mit einem Entlüftungsschlüssel kann jeder selbst sofort Abhilfe schaffen.
  • Mittlerweile ohnehin bestens bekannt, aber leider immer wieder missachtet: Fenster gekippt zu halten mag bequem sein, aber es ist ganz schlecht für die Energiebilanz. Mehrmals täglich kurz stoßlüften, dazwischen die Fenster zumachen – das spart Energie und Wände und Möbel bleiben warm.

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