Klimaanlagen werden in Wohn- und Büroräumen und in Geschäften immer häufiger eingesetzt. Umweltbewusst sind sie nicht. Und in vielen Fällen kann man sie vermeiden. Klimaanlagen werden immer beliebter. Doch sie…


Klimaanlagen werden in Wohn- und Büroräumen und in Geschäften immer häufiger eingesetzt. Umweltbewusst sind sie nicht. Und in vielen Fällen kann man sie vermeiden.

Klimaanlagen werden immer beliebter. Doch sie verbrauchen viel Strom: Stromkosten von 100 € pro Jahr braucht allein ein durchschnittliches Raumklimagerät für einen Raum. Auch die Ozonschicht leidet unter vielen der derzeit verwendeten Kühlmittel, und der Treibhauseffekt wird durch sie verstärkt. Klimaanlagen sind also alles andere als umweltfreundlich. Die Verwendung von FCKW und der Verkauf von H-FCKW, die die Ozonschicht zerstören, sind in Österreich übrigens seit 2002 verboten. Alte Klimaanlagen dürfen jedoch immer noch nachgefüllt werden.

Kühlen ohne Klimaanlage
Gebäude lassen sich aber auch ohne Klimaanlage umweltfreundlich und wirtschaftlich kühlen. Das wurde an der Technischen Universität Hamburg-Harburg bewiesen. Die Wissenschaftler nutzten dabei die Abwärme von Blockheizkraftwerken und mittels Erdsonden die Kälte aus der Erde. Bei diesem System wurde unter anderem die Fußbodenheizung im Sommer zur Kühlung eingesetzt. So gab es keine unangenehme Zugluft. Die Betriebskosten sind dabei niedriger als bei einer Klimaanlage.

Ohne Technik
Auch ganz ohne Technik ist es möglich, Räume bei sommerlichen Außentemperaturen angenehm kühl zu halten. Dafür reicht es, die Fenster tagsüber gezielt zu beschatten und Rollos, Jalousien oder Fensterläden herunterzulassen oder zu schließen. Tagsüber bleiben die Fenster geschlossen. Lüften sollte man an heißen Tagen nur in der Früh oder am Abend, wenn die Luft kühler ist.

Krankheitserreger
Übrigens: Klimaanlagen lassen bei falscher Einstellung die Schleimhäute austrocknen. Halsschmerzen, Hustenreiz, aber auch schwere Rachenentzündungen können die Folge sein. Viren oder Bakterien können in die ausgetrocknete Rachenschleimhaut nämlich wesentlich leichter eindringen und sich dort vermehren. Also: Lieber etwas mehr schwitzen!

Quellen
http://www.medizin-infoport.de/details.php/50085 (zuletzt geöffnet am 22.6.2009 um 18 Uhr)

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