Über die Plattform Kickstarter lassen sich Projekte mittels Crowdfunding finanzieren. Enorm viel Zuspruch erfährt LIFX, eine LED-Lampe, die sich per WLAN über das Smartphone steuern lässt.

Der erste große Erfolg des LIFX-Projekts: das Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar konnte erreicht werden. Und zwar schon am ersten Tag.

Smarte Lösungen

Das prognostizierte Abflauen am App-Markt scheint keineswegs Projekte zu betreffen, die intelligente Energielösungen und Smartphones verknüpfen. Die LIFX-Smartbulbs sind eine Weiterentwicklung der gewöhnlichen Glühbirne. Die LED-Lampen sind mit einem Chip versehen und werden mit dem Telefon über eine WLAN-Verbindung einzeln oder in Gruppen gesteuert.

Dimmen und Farbe ändern

Das Licht lässt sich über die App ein- und ausschalten – auch außerhalb der eigenen vier Wände -, kann gedimmt oder farblich angepasst werden. Die in die Wand eingebauten Lichtschalter funktionieren weiterhin. Als Extra-Spielereien zeigt LIFX neue Nachrichten auf den Social-Media-Plattformen per Lichtimpuls an, das Farbenspiel kann der Musik angepasst werden und Disco-Liebhaber haben sogar eine Option auf den Robot-Dance. Zusätzlich wollen die Entwickler Software zur Weiterentwicklung zur Verfügung stellen, so dass künftig andere kreative und technisch versierte Menschen noch mehr Nutzungsszenarien bereitstellen können.

Die Installation ist einfach: Die LIFX-Lampen passen in handelsübliche Fassungen und die App kann aus dem Internet geladen werden. Mit LED-Lampen sind grundsätzlich energiesparender als gewöhnliche Glühbirnen. Die LIFX-Lampen sollen nach Aussagen der Entwickler bis zu 25 Jahre halten.

Für 69 US-Dollar (plus fünf US-Dollar für den internationalen Versand) erwirbt man per Kickstarter ein Exemplar. LIFX hat bereits mehr als eine Million US-Dollar gesammelt und ist nicht mehr weit von der Top-10-Liste der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte entfernt. Im wahrscheinlichen Fall der Massenproduktion dürfte der Stückpreis deutlich sinken. Die Auslieferung ist für März 2013 geplant.

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