Sabine Treffner im Interview.

Das ursprünglich deutsche Unternehmen fasste, mit der Eröffnung der ersten Runners Point Filiale in der Shopping City Süd, im Juli 2015, Fuß in Wien. Mittlerweile lassen sich einige Filialen in Österreich finden. Da Bewegung gut für die Gesundheit ist, bietet Runners Point durch das gut sortierte Angebot, vor allem Laufbekleidung, schon einmal einen Anstoß und gute Voraussetzungen um Sportbegeisterten wie Sportmuffeln den notwendigen Anreiz zu geben. Insgesamt soll so dem Kunden ein Rundumpaket aus Bekleidung, Laufveranstaltungen, Tipps, Tricks, Events und Vorträgen geboten werden. Mit dem Run Club, der im November zum Leben erwachte bietet sich außerdem die Möglichkeit, an unterschiedlichen Wochentagen, an Laufeinheiten teilzunehmen. Derzeit beschränken sich diese auf den Raum Wien.

Was ist der Gedanke hinter dem Run Club?

Wir wollen Laufbegeisterten und jenen, die es noch werden wollen,  ein Rundumpaket bieten, sodass das erstandene Laufequipment auch wirklich gleich zum Einsatz kommen kann und nicht erst einmal im Kleiderschrank landet. Stetig wird die bereits bestehende Laufcommunity weiter ausgebaut und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit Tipps und Tricks auszutauschen. Des Weiteren haben Run Club Mitglieder den Vorteil, dass sie Schuhe von verschiedenen Marken während den Laufeinheiten testen können, um so für sich den bestmöglichsten Laufschuh zu finden. Durch das vielseitig gestaltete Programm ist für jeden etwas dabei, vom Anfänger bis zum Profi, über klassische Läufer bis hin zu Fitnessorientierten. Die Teilnehmer sollen einfach begeistert werden.

Wie kann man mitmachen und wie viele Leute nehmen so im Schnitt an den Läufen teil?

Mitmachen kann man ganz einfach, indem man sich über ein Formular in einem Store, oder aber online unverbindlich zum kostenlosen Run Club anmeldet. Danach müssen die Teilnehmer eigentlich nur noch zu den Events kommen und können schon durchstarten. Pro Woche nehmen ca. 150 Sportbegeisterte an den Laufeinheiten teil.

Sind die Trainingseinheiten an die Läufer angepasst? Gibt es da unterschiedliche Stufen zum Beispiel für Beginner oder Profis?

Da nicht immer jeder auf demselben Level sein kann, gibt es hier natürlich unterschiedliche Programme, um für alle einen Anreiz zu bieten. Mittwochs gibt es zum Beispiel einen Beginnerlauf, der auf jene ausgelegt ist, die entweder neu in ein Lauftraining einsteigen wollen, oder aber eine lange Pause gemacht haben und wieder beginnen möchten. Parallel dazu gibt es noch eine zweite Gruppe, in die man dann, je nach Steigerung, wechseln kann, wenn man Fortschritte macht. Donnerstags und sonntags finden vor allem Laufeinheiten statt, die auf ambitionierte Läufer abgestimmt sind, die sich auf Wettbewerbe vorbereiten wollen. Das Intervalltraining am Donnerstag ist aber auch in unterschiedliche Gruppen geteilt, sodass die Läufer hier die für sich passende Intensität wählen können. An sonntäglichen Long-Run nehmen alle teil, die ihre Ausdauer steigern möchten.

Ein bis zwei Mal im Monat gibt es zusätzlich Events bei denen immer unterschiedliche Übungen geboten werden. Jeder kann seinem Level entsprechend teilnehmen, die Einheiten sind so gruppiert, dass sich alle wohlfühlen. Grundsätzlich ist die Balance so gestaltet, dass Lauftraining und Ganzkörper-Training einher gehen. Montag, Dienstag und Freitag wird daher weniger gelaufen, als mit einem eingebauten Fitness-Programm darauf gezielt die Rumpfmuskulatur zu stärken, was für jeden Läufer unglaublich wichtig ist. “Hast an´ stabilen Rumpf, bist a guata´Läufer!”

Wodurch können die Läufer profitieren?

Durch den kostenlosen Run Club wird den Läufern ein bunt und gut durchgemischtes Programm geboten, mit dem sie sich fit halten können. Vor allem durch die Aktivitäten in der Gruppe motivieren sich die Teilnehmer gegenseitig und gehen so oftmals an ihre Grenzen, ohne es überhaupt zu merken. Das kann dann ganz schnell dazu führen, dass man einen unglaublichen Fortschritt in seinem Training macht, den man alleine so gar nicht geschafft hätte. Zu der Trainingseinheit am Montag sollte man vielleicht noch anmerken, dass es ein “woman-only”-Training ist. Die Idee ist eigentlich daraus entstanden, dass man Frauen die Möglichkeit bieten wollte, abends, wenn es dunkel ist, Laufen gehen zu können ohne sich dabei unbehaglich zu fühlen. Die Trainer wählen gute beleuchtete Stecken und man bekommt in der Gruppe ein sichereres Gefühl. Ganz unbelohnt soll das Ganze auch nicht bleiben. Durch die Teilnahme an den Trainingseinheiten erhält jeder Teilnehmer noch eine Stempelkarte, auf der er für jeden Lauf einen Punkt sammeln kann. So kann man sich mit 10 Teilnahmen sein eigenes Laufshirt erlaufen und wenn man an bis zu 30 Weekly-Runs teilnimmt bekommt man bis zu 30% Nachlass auf seinen Runners Point Einkauf. So wollen wir den Teilnehmern zusätzlich Freude machen und sie motivieren, ihr Leben sportlicher zu gestalten.

Wie soll die Zukunft des Run Clubs aussehen?

Neben dem Plan mehr gemeinsame Events mit den Runners Point Run Clubs aus Köln und Berlin zu gestalten, ist natürlich das Ziel die größte Laufcommunity Wiens zu werden, indem wir weiterhin an sieben Tagen in der Woche kostenlose und abwechslungsreiche Lauftreffen anbieten. Besonderes Interesse hat der Run Club daran, noch mehr „Nichtläufer“ für sich zu gewinnen und zu Läufern zu machen, damit diese Motivation für Sport finden und ein fitteres Leben führen können.

 

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Quelle: Energieleben Redaktion