Europäische Top-Wissenschafter  glauben an die Möglichkeit, Europa zu 100% mit erneuerbarer Energie versorgen zu können. Ein Bericht der Heinrich Böll Stiftung geht davon aus, dass es möglich wäre, dieses Ziel…

Europäische Top-Wissenschafter  glauben an die Möglichkeit, Europa zu 100% mit erneuerbarer Energie versorgen zu können. Ein Bericht der Heinrich Böll Stiftung geht davon aus, dass es möglich wäre, dieses Ziel im Jahr 2050 zu erreichen. Das mögliche Erreichen dieses Ziels ist aber nicht einfach.

Der Autor Paul Hockenos streicht hervor, dass Europa dringend eine kohärente konsistente Energiepolitik entwickeln muss. Die unterschiedlichen Ziele, Förderungen und Prioritäten der Mitgliedsstaaten sind dabei eines der größten Hindernisse. Der Aufbau von Stromnetzen benötigt bis zu zehn Jahre. Potenzielle Investoren bräuchten eine unverrückbare Zusage von Seiten der Politik, um in ein derart kostspieliges Vorhaben zu investieren.

Der Bericht der Böll Stiftung streicht mehrere Maßnahmen hervor, mit denen es möglich wäre, den Stein im gesamten EU-Raum ins Rollen zu bringen. Dazu gehört unter anderem eine Prüfung des EU-Vertrags der vorsieht, dass die Mitgliedsstaaten volle Kontrolle über ihre Energieversorgung haben. Es müsste sichergestellt werden, dass nationale Maßnahmen nicht die Pläne eines gesamteuropäischen Stromnetzes konterkarieren.

Der aktuelle europäische Strommarkt spiegelt vor allem nationale Interessen wider und fördert ein von fossilen Kraftstoffen dominiertes System, das die EU angeblich auslaufen lassen wollte.

Knackpunkt: Förderungen!

Laut dem Bericht müssten offene und versteckte Förderungen fossiler und nuklearer Energie beseitigt werden. Nur so würde ein Markt geschaffen werden, auf dem erneuerbare Energie mit konventionellen Methoden konkurrieren könnte.

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