Viele Tricks für effiziente Energienutzung sind bekannt. Beim Kochen, beim Standby-Betrieb, vor allem beim Heizen. Die Umsetzung ist manchmal mit Aufwand verbunden oder wird schlichtweg vergessen. An dieser Stelle setzen smarte Haussteuerungen an.

Der erste Schritt war eine Steckdose, die bei Standby einfach den Stecker auswirft. In Salzburg wird an der Fachhochschule nach smarten Steuerungen des Energieverbrauchs geforscht. Ab heute ist auch in Wien eine smarte und dabei einfach zu installierende Hausautomatisierung erhältlich.

Energie-Kontrolle übers Handy

Es ist eine Fernsteuerung für die Energieverbraucher, die sich vom iPhone oder vom Android-Smartphone aus bedienen lässt. Die Anwendung heißt EasyHome control und ist in Form einer Einsteigerbox und Erweiterungen im Webshop von Wien Energie zu haben.

Was kann das Paket?

Fernheizung

Mit der Steuerungssoftware von EasyHome control und entsprechenden Heizkörper-Thermostaten kann man vom Smartphone aus die Heizkörper für jeden Raum der eigenen Wohnung einstellen. Das heißt auch: die Heizung ausschalten, wenn man nicht zuhause ist, und sie rechtzeitig wieder aufdrehen, bevor man nach Hause kommt.

Fenster und Licht

Fensterkontakte verraten dem Smartphone, ob versehentlich ein Fenster offen geblieben ist. Verbrauchsinfos zeigen, ob noch ein Licht brennt.
Bei Stehlampe & Co ist die Lösung einfach: ein Zwischenstecker lässt sich online einfach deaktivieren. Das Licht ist aus.
Gegen das offene Fenster gibt es natürlich keine Lösung per Fingerdruck. Aber zumindest kann man einstweilen die Temperatur zurückschalten, um nicht unnötig zum Fenster hinauszuheizen.

Das spart Geld und Energie.

Jedem Energiefresser kann ein Zeitprofil zugewiesen werden, durch das er sich genau dann aktiviert, wenn er gebraucht wird; und ansonsten Strom spart – über einen intelligenten Zwischenstecker, kontrolliert von einem zentralen Steuerelement, dem „Cube“.

Die Komponenten gibt es im Webshop von Wien Energie zu bestellen. Die Steuerungssoftware lässt sich auf www.easyhomecontrol.at herunterladen.

Vorsicht: Voraussetzung für den Betrieb der zentralen Steuerungseinheit ist neben frei zugänglichen Heizkörpern und Wien Energie-Vertrag ein Breitband-Internetanschluss mit Router und ein Computer mit Windows-Betriebssystem ab XP.

1 Kommentar

  1. Hm, eine echt gute Sache das ganze, aber bei im Schnitt 8 Heizkörpern, kann das für denn Durchschnitsbürger schon mal ins Geld gehen, da geh ich doch mal lieber die eine min durch die Wohnung und dreh selbst an den Thermostat. Und ganz abdrehen der Radiatoren ist sowieso auch nicht wirkloch das Richtige, högstens auf 10-15 Grad zurückdrehen , zahlt sich aus, und bei der Höchsttemperatur die ganze Heizperiode 1-2 grad runter, das bringt auch schon viel. — Noch mehr würde bringen, wenn die Bauträger, für, Gemeinde und geförderte Mit u. Eigentumswohnungen, etz. von haus aus nicht eine mehr als veraltete Form der Heitzkörpern wie Radiatoren einbaun würde, weil es bessere und vor allem sparsamere Heizarten gibt die auch mit Fernwärme betriben werden können, die mit niedrigeren Temperaturen ein höheres Wärmeempfinden geben, und die in der Einbaufase auch nicht mehr Kosten enstehen lassen würden, weil das teuerste immer noch die dann gleich bleibende Arbeitsleistung wäre! Und das ganze von haus aus von einem Thermostat zu Steuern wäre. 😉

    😀 Und für besondere Sparfüchse, eine beheizbare Unterwäsche die man am Tag mit einem im Fenster stehenden Solarparnel aufladen kann, dan muß man im Schnitt nie mehr als auf 15 Grad Heizen, … 😀 😀

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