Mittlerweile weiß ein jedes Kind, dass elektronische Geräte auch im Standby-Modus Strom verbrauchen. Regelmäßig den Stecker aus der Dose zu ziehen oder den Schalter des Geräts zu drücken, macht sich…

Mittlerweile weiß ein jedes Kind, dass elektronische Geräte auch im Standby-Modus Strom verbrauchen. Regelmäßig den Stecker aus der Dose zu ziehen oder den Schalter des Geräts zu drücken, macht sich bei der Stromjahresabrechnung bemerkbar. Es kann allerdings ganz schön mühsam sein, wirklich jeden Stecker zu ziehen. Abhilfe will dabei „Pum Ping Tap“ schaffen, der ungenutzte Kabel erkennt und den Stecker aus der Dose wirft.

Das Design des „Pum Ping Tap“ ist relativ einfach. Sensoren erkennen, ob ein Stecker aktiv Strom nutzt. Ist das nicht der Fall, ändert sich die Farbe des Ringes von rot auf blau (siehe Foto). Ist das am Kabel hängende Gerät zehn Minuten später weiterhin ausgeschaltet, wirft ein Federmechanismus den Stecker aus der Dose.

Im Vergleich zu anderen Methoden, die den Stromverbrauch eindämmen sollen, ist diese Idee sehr klar und einfach konzipiert. Das Design ist bisher zwar nur ein Konzept, allerdings gehörte der „Pum Ping Tap“ beim „Red Dot Award“ in der Kategorie Designkonzepte zu den Gewinnern.

Einen Stecker unter der Couch oder hinter einem Regal wird man damit zwar weiterhin nicht ausstecken. Wer will schon jedes Mal Möbelstücke verrutschen, um ein Gerät auszuschalten oder wieder in Betrieb zu nehmen. Aber für leicht erreichbare Stecker von Kaffeemaschinen, Ladegeräten oder Toastern könnte das Konzept funktionieren.

1 Kommentar

  1. witzige idee, aber für noch faulere wäre es sinnvoller, wenn nur der strom an der steckdose ausgeschalten wird (wie bei Zwischensteckern) – denn das Wieder-Einstecken ist mühsamer

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