Der Garten im September: Beginnender Winterschlaf oder ein letztes Aufblühen?

Für den September durften wir Fabienne Feltus vom Bureau F, einer Agentur für Werbegrafik & Design, zum Interview bitten. Sie erzählt uns über ihre Lieblingsgartenplätze, über das was man im beginnenden Herbst noch erledigen kann und darüber, welche Gartenform sie gewählt hat.

Wie darf man sich dein Stück Grün in Wien vorstellen, hast du einen Garten oder einen Balkon?
Mein Garten ist ein 40 Quadratmeter Acker im 22. Bezirk, den betreibe ich mit meinem Freund.

Beim Biohofl Radl kann man von April bis Oktober ein ganzes Feld mieten und Bio Gemüse anpflanzen.
Der Bauer pflanzt 30 Quadratmeter bereits vor (Salat, Karotten, Zwiebel, Mais, Petersilie, Dill, Kohlrabi, Processed with VSCOcam with f2 presetrote Rübe, Fisolen, Erbsen, Mangold…) und lässt zehn Quadratmeter „leer“. Dort kann man dann selber noch Samen oder Stecklinge einpflanzen. Wir haben viele Tomaten gesetzt. Und rote Rüben und Kürbis und Zucchini, Basilikum, Zitronenmelisse und Koriander.

Bewässerung übernimmt der Bauer und man sollte aber mindestens einmal pro Woche rausfahren, um Unkraut zu jäten, zu ernten und gegebenenfalls nachzupflanzen.

Was machst du dort im Monat September?
Nicht mehr so viel. Bis auf den Kürbis, Tomaten, Mais und rote Rüben ist schon alles fertig.
Ansonsten das Feld räumen – den Gartenzwerg, das Werkzeug, Gießkanne und Windrad über den Winter mit nach Hause nehmen.

Hast du da einen Lieblingsplatz, dem du ganz besonders gerne deine Aufmerksamkeit widmest?
Die Tomaten bekommen besonders viel Liebe.

Gibt es einen ganz persönlichen Tipp, zum Thema Garten, von dir?
Handschuhe, Sonnencreme und ein riesen Strohhut. Meine Essentials am Feld.

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Fotos: Fabienne Feltus

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