Photovoltaikmodule können jetzt auch in komplett transparenten Fensterscheiben eingebaut werden.

An der Michigan State University in den USA wurde ein völlig durchsichtiges Photovoltaikmodul entwickelt. Schon länger wird in diese Richtung geforscht, doch bisher reichte es nur zu semitransparenten Modulen, welche nicht ganz durchsichtig waren, einen Teil des Lichtes absorbierten und farbige Schatten warfen.

Im Rahmen liegt die Kraft

Während herkömmliche Photovoltaikanlagen über die ganze Fläche Licht aufnehmen – und nebenbei gesagt, nicht ganz so hübsch anzusehen sind – finden sich in der neuen Entwicklung die Photovoltaikelemente in den Rändern der Scheibe. Die transparente Fläche selbst fängt mit Hilfe organischer Salze das Licht ein und leitet es in die Fassung, wo es von den unsichtbar eingearbeiteten dünnen Streifen Solarzellen in Elektrizität umgewandelt wird. Lichteinbußen im Inneren der Räumlichkeiten gibt es nicht.

Auch Kleinvieh macht Mist

Ehrlicherweise muss erwähnt werden, dass die Effizienz der TLSC (Transparent Luminiscent Solar Concentrator) mit nur 1% zur Zeit sehr gering ausfällt. Es sollen jedoch bald schon 5% erreicht werden und wenn man davon ausgeht, dass ganze Bürogebäude damit ausgestattet werden können, dann ergibt das eine gewaltige Menge an Strom.

Wenn die neue Entwicklung nun auch noch halbwegs leistbar ist, dann steht den Strom gewinnenden Fensterscheiben nichts mehr im Wege…

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Bildrechte © Durchsichtiges Photovoltaikmodul – Yimu Zhao / MSU

Quelle: extremetech.com

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