Um das Ladenetz für Elektrofahrzeuge auszubauen, investieren die USA jetzt mehrere Milliarden Dollar. Fotocredit: © Michael Marais/Unsplash
Um das Ladenetz für Elektrofahrzeuge auszubauen, investieren die USA jetzt mehrere Milliarden Dollar. Fotocredit: © Michael Marais/Unsplash
Die US-Regierung investiert 15 Milliarden Dollar in den Ausbau von insgesamt 500.000 Ladestationen für E-Fahrzeuge. Das Ladenetz soll damit auch im öffentlichen Bereich deutlich gestärkt werden. Für E-Mobilitätsforschung wurden weitere 34 Millionen bewilligt.

Auch wenn man in der Regierung der USA der Ansicht ist, dass wohl die meisten Besitzerinnen und Besitzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge am ehesten zu Hause oder direkt an der Arbeitsstelle laden würden, investiert die Regierung rund um Präsident Joe Biden nun auch massiv in den Ausbau öffentlicher Ladestationen. Und zwar nicht zu knapp: Ganze 15 Milliarden Dollar sollen in ein Netzwerk aus rund 500.000 öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge gesteckt werden. Das derzeitige Konzept umfasst dabei eben nicht nur die Schaffung von Anreizen für Ladestationen an Mehrparteienhäusern, sondern auch Zuschusskonzepte für Gemeinden und Bundesstaaten, mit denen auch der Ausbau von Ladestationen auf öffentlichen Parkflächen sowie von solchen entlang der Straßen gefördert werden sollen. 

Ladenetz: Ausbau soll Vertrauen und nationale Arbeitsplätze stärken

Mit dem Ausbau des öffentlichen Ladenetzes soll nicht nur das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden, dass flächendeckende und damit rasch verfügbare Ladeoptionen für E-Fahrzeuge gegeben sind, sondern die US-Regierung verspricht sich damit auch die Schaffung wertvoller Arbeitsplätze. So müssen die zahlreichen Ladepunkte gewartet werden und rund um den Aufbau der Stationen werden Dienstleistungen geschaffen, die unmittelbar in den USA liegen und dabei nicht ausgelagert werden können. Insgesamt nimmt die US-Regierung auch noch einmal etwa 34 Millionen Dollar in die Hand, um die Forschung im Bereich der Ladesituation für E-Mobilität voranzutreiben. Dazu gehört auch, Lösungen dafür zu finden, Schnellladestationen möglichst netzschonend zu gestalten.

Infrastruktur beim Ladenetz auch mit Blick auf Wasserstoff

Das US-Verkehrsministerium hat außerdem angekündigt, sich mit einem eigenen Programm verstärkt der Frage zu widmen, wie die Infrastruktur im Bereich der alternativen Kraftstoffe generell ausgebaut werden kann. Dazu zählen neben der Elektromobilität beispielsweise auch die Bereiche Erdgas sowie Wasserstoff. Insgesamt soll dazu die Infrastruktur an 51 Interstates und 50 Highways in weit über 20 Staaten gefördert werden. Besonders in den nördlichen und südlichen Regionen der USA gibt es auch weiteren Handlungsbedarf, wenn es um diese Korridore für alternative Kraftstoffe geht. Außerdem gibt die Regierung bekannt, dass der Anteil der gänzlich emissionsfreien Fahrzeuge im Bundesfuhrpark im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht werden soll.

Quellen: electrive.net, elektroauto-news.net / Fotocredit: © Michael Marais/Unsplash


 

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