Fotocredits: Shutterstock/Crowing Hen
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Kompost ist des Gärtners Schlüssel zum Erfolg.

Pflanzen brauchen Nahrung, um zu wachsen. Man kann verschiedenste Dünger, auch organische, verwenden, die es im Handel zu kaufen gibt. Kompost ist aber sicher die günstigste und sicher eine der umweltfreundlichsten Alternativen. Wer einen eigenen Komposthaufen im Garten hat, kann seine Pflanzenbeete regelmäßig mit einer Lage des eigenen Komposts bedecken. Man kann den Komposthaufen aber auch direkt in ein Beet integrieren und sich so das ausbringen ersparen.

Vor kurzem haben wir das noocity Pflanzensystem für Balkon oder Dachterrasse vorgestellt. Wer einen Garten hat, kann sich ein Beet bauen, das mit demselben Prinzip arbeitet: ein Keyhole Garden oder Schlüssellochgarten. Ein Keyhole Garden ist ein Beet mit einem Kompostbehälter in der Mitte, das sich sozusagen selbst mit Dünger versorgt.

Eine praktische Methode ist, das Beet als Hochbeet zu bauen, in dem man zum Beispiel eine runde Mauer aus Steinen baut und in der Mitte einen runden Kompostbehälter, beispielsweise aus kleinmaschigem Drahtzaun, aufstellt. Auf den Grund des Beetes kommt eine Drainageschicht aus Ästen und Zweigen, darauf eine Schicht Kompost, diese wird am besten mit Grasschnitt abgeschlossen. Auch der Behälter in der Mitte sollte eine Drainageschicht bekommen, am besten zuerst einige Steine hinein legen, darauf ebenfalls eine Holzschicht und zum Schluss mit Küchen- und kleinen Gartenabfälle abschließen.

Wenn das Beet dann mit Erde aufgefüllt ist, kann man mit dem Pflanzen beginnen. Gewässert wird der Keyhole Garden, indem man Wasser in den Kompostbehälter in der Mitte gießt. Das Wasser verteilt sich dann im ganzen Beet. Da es mit reichlich Nährstoffen aus dem Kompost angereichert ist, werden die Pflänzchen so schnell wachsen, dass man mit dem Ernten gar nicht mehr nachkommt.

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