Fotocredit: Pixabay/marmaladelane
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Mushroom Coffee, eine Mischung aus Kaffee und Heilpilzen, ist in aller Munde. Was die Top-Benefits sind und was es dabei zu beachten gibt, erfährst du hier.

Pilzkaffee oder auch Pilztee ist eigentlich keine Neuigkeit. In der Superfood-Szene ist das schon sehr lange Thema und erfreut sich großer Beliebtheit. In der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) haben die Heilpilze bereits seit Jahrtausenden einen sehr hohen Stellenwert und werden zur Gesundheitsförderung eingesetzt. Auch bei uns kommen die Pilze nach und nach in den Handel und finden den Weg auch in unsere Küchen. 

WAS GENAU IST PILZKAFFEE?

Darunter versteht man nicht etwa Eierschwammerl, die mit heißem Wasser aufgebrüht werden. Beim Pilzkaffee handelt es sich um Vital-Pilze, die mit Kaffeepulver gemischt werden. Meist wird der Mushroomcoffee als fertige Mischung verkauft, oft auch schon mit pflanzlichen Milchpulver vermischt oder verschiedenen Gewürzen versetzt, um auch im Geschmack nicht zu kurz zu kommen. 

Fotocredit: Pixabay/thanhlocpham
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Für die Mischungen werden ganz unterschiedliche Vitalpilze verwendet. Ihre Bezeichnung bekommen sie aufgrund ihrer vitalisierenden und gesundheitsfördernden Wirkung. Besonders beliebt sind hier Lions Mane, Reishi oder auch Chaga geworden. Weiters wirken sich die Pilze auch positiv auf dein Stresslevel und somit auf die Psyche aus. 

WAS IST DRINNEN? 

Zuerst ist hier wichtig auf die Qualität des enthaltenen Kaffees zu schauen. Kaffee hat oft ein schlechtes Image, wenn es um die Gesundheit geht. In Maßen genossen und in guter Qualität ist er jedoch durchaus gesund. Besonders, wenn er schwarz genossen wird und nicht mit tierischem Eiweiß in Verbindung kommt. Wird dem Kaffee Milch zugesetzt, so wird der Zellschutzeffekt, den er hat, leider aufgehoben. Das passiert allerdings nicht, wenn pflanzliche Milch verwendet wird. 

Kaffee kann somit eigentlich schon ohne die Zugabe von Vitalpilzen als Superfood gehandelt werden. 
Dennoch macht es Sinn, den Kaffee mit gemahlenen Vitalpilzen zu versetzen, denn sie bieten noch eine Vielzahl an weiteren Inhaltsstoffen, von denen wir profitieren können.

Polysaccharide (Mehrfachzucker), Triterpene und antibakterielle- sowie antivirale Effekte sind nur ein paar der Vorteile, die die Pilze mit sich bringen.  Reishi beispielsweise enthält daneben noch Zink, Selen, sekundäre Pflanzenstoffe, Kupfer und weitere Mikronährstoffe, Vitamine und Spurenelemente. 

Fotocredit: Pixabay/bluebirdprovisions
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AUGEN AUF BEIM MUSHROOMCOFFEE-KAUF

Beim Kauf gibt es auch einige Kriterien, die zu beachten sind. Zuerst ist auf Bio- oder Fair Trade Qualität zu schauen, dass keine Zusätze, Schadstoffe oder sonstige Toxine enthalten sind. Besonders beim Online-Kauf solltest du hier ein zweites Auge auf das Produkt werfen. Ein gutes Produkt braucht keinen zugesetzten Zucker, Palmfett oder andere Inhaltsstoffe. Meist bekommt man die fertigen Mischungen sowieso im Biohandel und somit ist der erste Punkt bereits erfüllt. 

Wenn du in den Fachhandel gehst, dann ist eine Beratung sicher keine schlechte Idee, denn auch für den individuellen Bedarf ist es nicht unwichtig den “richtigen” Vitalpilz für dich zu finden.

Natürlich kannst du dir den Mushroom Coffee auch selbst mischen, indem du deiner Lieblingsröstung einfach etwas Bio Vitalpilzpulver deiner Wahl beimischst. Ist auch eine feine Möglichkeit erst mal zu probieren, ob dir die Kombination zusagt, bevor du eine teure Mischung kaufst.

Chaga ist eine sehr gute Möglichkeit für einen Einstieg, da der Pilz bereits in Pulverform zu kaufen ist und somit sehr einfach beigemischt werden kann.