Alternativen für Zahnbürste und Zahnpasta.

Ich versuche laufend, unterschiedliche Aspekte der Körperhygiene zu hinterfragen und Alternativen auszuprobieren. Über meine Haarpflege ohne Shampoo mit Bürsten und Wasser habe ich bereits berichtet. Weitere Aspekte der Körperpflege, die ich getestet habe sind selbst gemachte Zahnpasta und Alternativen zur Zahnbürste aus Plastik.

Zahnpasta

Grundsätzlich müsste man davon ausgehen, dass es die Natur so vorgesehen hat, dass wir keine Zahnpasta brauchen. Tun die Tiere ja auch nicht. Aber wahrscheinlich aufgrund unserer kohlehydratreichen Ernährung ist es notwendig, hier wieder auszugleichen.

Viele Seiten berichten, dass es wesentlich ist, Giftstoffe beim Zähneputzen zu vermeiden. Zusätzlich zu speziellen Zahnpasten im Handel gibt es aber auch jede Menge Rezepte zum selbermachen von Zahnpasta. Die können sehr umfangreich sein, was aber hauptsächlich dem Geschmack dient. Den meisten Rezepten liegt eine sehr einfache Rezeptur zu Grunde. Eine Kombination aus zwei Zutaten, die schon für sich alleine in der letzten Zeit hoch gelobt und angepriesen werden: Natron und Kokosöl. Die Zusammensetzung soll ca. 1:1 sein. Ich habe jedoch manchmal beim Natron ein bisschen weniger genommen, damit es nicht so dominant ist. Am einfachsten rührt man sich immer nur relativ kleine Mengen zusammen, dafür öfter.

Es ist zu Beginn schon sehr gewöhnungsbedürftig, ein Öl zum Zähneputzen zu verwenden. Das schäumt nicht, und bleibt nicht einfach so auf der Bürste. Aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt. Und die Zahnpasta-Mischung kann man auch etwas kälter lagern (Achtung: nicht zu kalt!). Dann wird das Öl fest, und man kann besser damit hantieren.

Zahnbürste

Bei Zahnbürsten gibt es seit relativ kurzer Zeit auch schon einige Alternativen zum Plastik. Die, die sich wohl am besten verbreitet haben sind Bambus-Bürsten und Holzbürsten mit Naturborsten oder Borsten aus Nylon. Das Gefühl von Holz  im Mund ist zu Beginn schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber putzen kann man damit, und es ist kein bzw. weniger Plastik.

Weniger bekannt ist die Verwendung von Miswak-Zweigen, auch Zahnputzbaum genannt. Diese Pflanze hat in seinen Zweigen einen sehr faserigen Kern, der eine Zeit lang gekaut werden muss, um verwendet zu werden. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber der Nachteil aus meiner Sicht ist auf jeden Fall, dass er von entfernten Ländern nach Österreich transportiert werden muss. Als Alternative hierzu habe ich von der Verwendung von Haselnuss-Ästen gehört, aber selbst noch nicht ausprobiert.

Fazit

Auch beim Zähneputzen gibt es noch viel Potential zur Weiterentwicklung von nachhaltigeren Alternativen zu den aktuell noch sehr stark verbreiteten Produkten, die regelmäßig Plastikmüll produzieren. Es ist an der Zeit, hier endlich mehr auszuprobieren und auch bei der Zahnhygiene einmal anders zu denken!

 

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