Für die österreichische Automobilbranche ist 2011 ein ausgesprochen gutes Jahr gewesen. 330.000 Pkw-Neuzulassungen bis November, so viele wie nie zuvor, machen alle Krisenmeldungen vergessen. 330.000 Neuzulassungen, das bedeutet auf dem…

Für die österreichische Automobilbranche ist 2011 ein ausgesprochen gutes Jahr gewesen. 330.000 Pkw-Neuzulassungen bis November, so viele wie nie zuvor, machen alle Krisenmeldungen vergessen.

330.000 Neuzulassungen, das bedeutet auf dem österreichischen Markt ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ganz besonders deutlich ist das Wachstum im Bereich der Nutzfahrzeuge ausgefallen. Lkw bis 3,5 Tonnen liegen bei den Neuzulassungen ein rundes Drittel über dem Vorjahres-Vergleichswert.

Diesel bleibt gefragt

Den Plus-Trend verdankt die Automobilbranche dabei den Diesel-Autos. Denn während die Nachfrage nach Benzinern sogar schwach zurückgegangen ist, bleibt der Diesel eine sehr gefragte Antriebsart. Bis November 2011 sind die Absätze bei Dieselfahrzeugen um 16 Prozent gestiegen.

Elektroautos wecken Interesse

Immerhin: Auch wenn in Zukunft mehr Autos auf Österreichs Straßen unterwegs sein werden als bisher gewohnt, es werden auch deutlich mehr Elektro-Fahrzeuge zwischen den Diesel-Pkws dahinsurren. Die Nachfrage nach Elektroautos ist zwar im Vergleich zu „klassischen“ Pkws minimal – der VCÖ sprach im September von einem Marktanteil von 0,2 Prozent – aber im Prozentbereich hat sich 2011 einiges getan: es wurden 600 Prozent mehr Elektroautos neu zugelassen als 2010. Die Hälfte davon übrigens laut VCÖ in Vorarlberg.

Mehr Autos – aber weniger Autobahnfahrten

Noch ein Immerhin: Auch wenn die Zahl der Autos gestiegen ist, die Zahl der Autobahnfahrten ist geringer geworden. Der VCÖ hat an Österreichs Autobahnen gezählt und vermutet, dass die höheren Spritpreise dafür sorgen, dass die Österreicher weniger intensiv fahren.
Die einzige Autobahn, die ungebrochen viel genutzt wird ist die Wiener Südosttangente, die A23.

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