Die liebevoll gestalteten Gartenanlagen ziehen sich durch den Park. Im Hintergrund der am 8. Mai 1867 eröffnete Kursalon im italienischen Renaissance-Stil.
Die liebevoll gestalteten Gartenanlagen ziehen sich durch den Park. Im Hintergrund der am 8. Mai 1867 eröffnete Kursalon im italienischen Renaissance-Stil.
Wer Denkmäler bewundern will, der wird im Stadtpark fündig. Die Parkanlage zwischen dem ersten und dritten Bezirk in Wien weist nämlich die größte Dichte an Denkmälern aller Wiener Parks auf. Darüber hinaus gibt es viel Platz zum In-der-Wiese-Dösen und man kann ganz bequem mit der U-Bahn anreisen.

Seit 1862 ist der Wiener Stadtpark für die Öffentlichkeit zugänglich. Und damit ist er die älteste noch bestehende Parkanlage unserer Stadt.

Die etwa 65.000 m² große Parkanlage erstreckt sich zwischen dem ersten und dem dritten Bezirk und hat sogar eine eigene U-Bahnstation, nämlich die U4 Stadtpark. 

„Es wächst mir über den Kopf“ bekommt hier eine ganz neue Bedeutung, wenn man sich ansieht, wie der Baum sich über den Spazierweg beugt.
„Es wächst mir über den Kopf“ bekommt hier eine ganz neue Bedeutung, wenn man sich ansieht, wie der Baum sich über den Spazierweg beugt.

Geplant wurde die Anlage damals im Stil englischer Landschaftsparks. Und dass Bauvorhaben finanziell ein wenig ausufern können, ist keine Erfindung unserer Zeit. 115.000 Gulden sollte die Gestaltung des linken Parkufers damals kosten. Und 180.000 Gulden waren’s dann tatsächlich.

Hier im Stadtpark finden sich neben den freien Grünflächen zahlreiche Beete, die akribisch gestaltet werden.
Hier im Stadtpark finden sich neben den freien Grünflächen zahlreiche Beete, die akribisch gestaltet werden.

Über die Brücke gelangt man übrigens vom rechten Uferbereich des Stadtparks, in dem sich zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder befinden, ganz einfach ans linke Ufer des Stadtparks. Und hier fasziniert die Parkgestaltung. 

In manchen Bereichen des Parks hat man wirklich das Gefühl, man befinde sich in einem englischen Garten einer längst vergangenen Zeit.
In manchen Bereichen des Parks hat man wirklich das Gefühl, man befinde sich in einem englischen Garten einer längst vergangenen Zeit.

In keinem anderen Park in Wien gibt es übrigens derartig viele Skulpturen und Denkmäler wie im Stadtpark zu bewundern. Das berühmteste Fotomotiv ist dabei sicher die vergoldete Skulptur von Johann Strauss. 

Das Denkmal des berühmten Komponisten Johann Strauss zieht natürlich viele Touristen in den Stadtpark.
Das Denkmal des berühmten Komponisten Johann Strauss zieht natürlich viele Touristen in den Stadtpark.

Neben den vielen Denkmälern finden sich im Stadtpark wirklich an jeder Ecke liebevoll gestaltete Beete. Die Wiener Stadtgärten geben sich hier wirklich alle Mühe. 

Bunt ist es im Stadtpark auf alle Fälle. Bei der Bepflanzung des Parks wurde übrigens auf eine möglichst ganzjährige Blüte geachtet. 
Bunt ist es im Stadtpark auf alle Fälle. Bei der Bepflanzung des Parks wurde übrigens auf eine möglichst ganzjährige Blüte geachtet.

Durch den Park fließt übrigens auch die Wien bzw. der Wienfluss. Er entspringt im Wienerwald und mündet bei der Urania in den Donaukanal.

Der Wienfluss fließt durch den Stadtpark. Etwas oberhalb des Ufers finden sich im Stadtpark zahlreiche Sitzgelegenheiten.
Der Wienfluss fließt durch den Stadtpark. Etwas oberhalb des Ufers finden sich im Stadtpark zahlreiche Sitzgelegenheiten.

Entlang der Wienflusspromenade kann man auch mit Vierbeinern gut Gassi gehen und sich darauf bis zur Hundezone bewegen. Innerhalb des Parks gilt nämlich ein allgemeines Hundeverbot.

Bänke und Grünflächen bieten im Stadtpark sowohl für müde Touristenbeine als auch für Entspannung suchende Wiener genügend Erholungsraum. 
Bänke und Grünflächen bieten im Stadtpark sowohl für müde Touristenbeine als auch für Entspannung suchende Wiener genügend Erholungsraum.

Und: Haben wir jetzt schon erwähnt, dass der Stadtpark die größte Dichte an Denkmälern und Skulpturen aller Wiener Parks aufweist? 

Das Denkmal des österreichischen Landschaftsmalers Emil Jakob Schindler wurde bereits 1895 im Stadtpark enthüllt. 
Das Denkmal des österreichischen Landschaftsmalers Emil Jakob Schindler wurde bereits 1895 im Stadtpark enthüllt.

Zwar wirkt der Stadtpark als Innenstadtpark natürlich sehr wohl streckenweise enorm strukturiert, aber bei so manchen Fleckchen vergisst man fast, dass man sich eigentlich in der Innenstadt befindet. 

Einen kleinen Wasserfall findet man im Stadtpark nämlich übrigens auch. 
Einen kleinen Wasserfall findet man im Stadtpark nämlich auch.

Und auch, wer gut essen gehen möchte, dem sei ein Besuch im Stadtpark ans Herz gelegt. Gekocht wird hier unter dem guten Namen des Steirerecks. Und auch in der Früh bietet das Lokal mit Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse im Sommer und Frühherbst ein besonderes Flair beim Frühstück.

 

 In der Meierei wird man heute kulinarisch verwöhnt. Baulich original ist hier aber nur mehr die Bekrönung des Mansarddaches, das schon 1903 die ehemalige Milchtrinkhalle zierte. 
In der Meierei wird man heute kulinarisch verwöhnt. Baulich original ist hier aber nur mehr die Bekrönung des Mansarddaches, das schon 1903 die ehemalige Milchtrinkhalle zierte.

 

Fotocredit: © Energieleben Redaktion

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