Da unsere Eco – Kids so fleißige UmweltschützerInnen sind und zum Cool – Planet Event mitgekommen sind, wurden sie von Greenpeace für den 04.11.10 zum „Jugendklimaparlament“ eingeladen. Die Kinder erhielen…

Da unsere Eco – Kids so fleißige UmweltschützerInnen sind und zum Cool – Planet Event mitgekommen sind, wurden sie von Greenpeace für den 04.11.10 zum „Jugendklimaparlament“ eingeladen. Die Kinder erhielen im Rahmen dieser Veranstaltung die einmalige Chance, den PolitikerInnen und Politikern Fragen zum Klimaschutz zu stellen und mit ihnen über Umweltschutz im Allgemeinen zu sprechen.

 

 

3 Eco – Kids berichten:

 

Jugend-Klima-Parlament von Greenpeace

 

Am 4. November sind 11 Eco-Kids unserer Schule mit Frau Professor Brandner zum Jugendparlament gegangen, wo wir auf Umweltsprecher der SPÖ, ÖVP, FPÖ, BZÖ und der Grünen getroffen sind und ihnen 2 Stunden lang unsere Fragen bezüglich verschiedenster Umweltthemen gestellt haben. Wir waren eine von insgesamt 3 Schulen, die sich nach dem Fototermin mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer im großen Plenarsaal zur Diskussion mit den PolitikerInnen und den VertreterInnen von Greenpeace einfanden.

 

Schon vor der Veranstaltung haben wir mit Frau Professor Forster Fragen gesammelt, die uns zum Thema Umwelt interessieren, und sie an Greenpeace weitergeleitet. Zuerst zog Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, eine dieser Fragen aus einem Korb und nahm dazu Stellung. Als nächstes war der Nationalratsabgeordnete Hermann Schultes von der ÖVP an der Reihe. Nach der Beantwortung seiner Frage folgte der FPÖ Energie- und Umweltsprecher Norbert Hofer, dann der BZÖ Sprecher für Umwelt und Wirtschaft Robert Lugar und abschließend trat Christiane Brunner, Nationalratsabgeordnete der Grünen, auf. Nach dieser ersten Fragerunde hatten wir noch die Chance, eigene Fragen zu stellen. Nach jeder Antwort konnten wir mit fröhlichen bzw. traurigen Smilies kommentieren, ob wir mit der Stellungnahme der PolitikerInnen zufrieden waren. Wenn die Mehrheit der SchülerInnen unzufrieden war, hatten die PolitikerInnen erneut Zeit ihre Standpunkte näher zu erläutern.

Einige der angesprochenen Diskussionspunkte waren Konsum, öffentlicher Verkehr, Emissionszertifikate, Gentechnik, Vegetarismus als Umweltschutzmaßnahme, Fahrgemeinschaften, Atomkraft und Klimaschutz trotz Armut. Besonders aber wurden die Forderungen für den UN-Klimagipfel in Kopenhagen hervorgehoben, nämlich Finanzierung der Klimaschutzmaßnahmen, Stopp der Regenwaldabholzung, keine Atomkraft als Klimaschutzmaßnahme und eine 40%ige Einsparung von Treibhausgasen bis 2020. Nur 3 der 5 Umweltvertreter der verschiedenen Parteien stellten sich hinter diese 4 Forderungen.

Das Jugendparlament war insgesamt eine schöne Erfahrung, die uns näher an das aktuelle politische Geschehen herangeführt hat und wir hoffen, dass unsere Meinungen zum Umweltschutz von den PolitikerInnen in Zukunft auch beachtet werden.

 

Nick Van Rahden (5A):

„Mir hat gefallen, dass unsere Meinung gefragt war und dass wir die Möglichkeit hatten, mit Smilies abzustimmen, ob wir mit der Antwort zufrieden waren oder nicht. Was ich aber nicht so gut fand, war, dass die PolitikerInnen manchen Fragen ausgewichen sind.“

 

Gabriel Haintz (5A):

„Gefallen hat mir, dass wir Fragen stellen konnten, die die PolitikerInnen auch weitgehend zufriedenstellend beantworteten. Was ich schlecht fand, war, dass wir nur eine Fragerunde machen konnten und wir nicht genug Zeit hatten, alle unsere Fragen zu stellen.“

 

Markus Nicolas (3BC):

„Mir hat gut gefallen, dass wir die Chance hatten, unsere Fragen den PolitikerInnen zu stellen. Schlecht fand ich, dass die PolitikerInnen nicht immer wussten, was sie sagen sollten, und deswegen viele Fragen einfach nicht beachtet haben. Ich würde es gut finden, wenn die PolitikerInnen die Ziele, die sie uns genannt haben, auch wirklich umsetzen würden!“

 

 

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