Den Welterschöpfungstag kennen wir – den Tag, an dem die natürlichen Ressourcen unseres Planeten ausgeschöpft sind und wir auf Kosten der Zukunft leben. Meist ist dieser Tag im Spätsommer, Anfang…

Den Welterschöpfungstag kennen wir – den Tag, an dem die natürlichen Ressourcen unseres Planeten ausgeschöpft sind und wir auf Kosten der Zukunft leben. Meist ist dieser Tag im Spätsommer, Anfang Herbst. Ein ähnliches Datum gibt es auch beim Fisch, und für Österreich ist es am 15. Jänner erreicht worden.

Es gibt auch einen Fisch-Footprint. Denn die EU-Mitgliedsstaaten produzieren und konsumieren verschieden große Mengen an Fisch. Dementsprechend erschöpfen sie ihre heimischen Fischvorräte unterschiedlich schnell. Nur zwei Wochen lang würden rein rechnerisch die heimischen Fischvorräte für dieses Jahr reichen, wie die Organisation OCEAN2012 errechnet hat.

Österreich – theoretisch – leergefischt

Für Österreich war der Fischabhängigkeitstag am 15. Jänner. Jedes Stück Fisch, das ab heute im Land verzehrt oder weggeworfen wird, ist mathematisch gesehen ein Importfisch. Im Regelfall kommen die Fische, die Europa über die eigene Produktion hinaus verbraucht, aus Afrika und Asien.

Auch die EU als Ganzes hat einen Fischabhängigkeitstag. Der kommt voraussichtlich am 2. Juli, was bedeutet, dass trotz aller Küsten und Meeresgebiete Europas mengenmäßig beinahe die Hälfte des europäischen Fischkonsums durch Fisch aus außereuropäischen Gewässern gedeckt wird.

Was tun?

Fisch ist gesund. Er wird wegen der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren für die Ernährung empfohlen.
Aber auch wer weniger Fisch isst, kann gesund leben.
Omega-3-Fettsäuren gibt es neben Fisch auch in Pflanzen, besonders in Leinöl und Rapsöl, aber auch in Walnüssen, Mohn, Soja und grünem Gemüse.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse (verschiedene Sorten!) und reichlich Vollkornprodukten schützt vor Herz-Kreislauferkrankungen.

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