Kühl hat er begonnen, der April. Doch jetzt ist der Frühling da. Der Garten ist erwacht und lebt. Für Hobbygärtner, die ihrem Flecken Erde den Start in die Saison leichter machen wollen, gibt es jetzt viel zu tun.

Es ist nicht nur April – es ist jetzt, anders als Anfang des Monats, wirklich schon Frühling. Der Garten tritt jetzt in eine besonders intensive Phase ein. Das Leben erwacht mit den steigenden Temperaturen. Knospen wachsen und öffnen sich, die Pflanzen wachsen, neue Triebe kommen dazu.

Was fleißige Gärtner in dieser Zeit beitragen können? Sie können die Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen – und dazu gehört zuallererst Wasser.

Wasser

Ausreichend zu wässern ist zu jeder Zeit wichtig, in diesen Wochen ist es erste Pflicht. Die Zierpflanzen, aber vor allem die Obstbäume und die Gemüsebeete brauchen ausreichend Feuchtigkeit. Regen ist zu begrüßen, wenn er ausbleibt, ist der Mensch als Freund der Pflanzen gefragt.

Obst

Die Obsthölzer stehen im April in Blüte. Der richtige Moment für den Erhaltungsschnitt. Angebrachte Einschnitte können die Obstbäume in der Zeit des Austriebs besonders gut überstehen. Und natürlich stehen die „späten“ Pflanztermine an: Himbeeren, Brombeeren, Pfirsiche, Nektarinen und auch Wein.

Gefahr droht von Schädlingen, denn auch sie gedeihen im Frühjahr prächtig.
Sie lassen sich mit umweltverträglichen Präparaten bekämpfen; trotzdem darf nur bei noch geschlossenen Knospen gespritzt werden. Besser ist – selbstverständlich – das Ansiedeln oder zumindest das Fördern von Nützlingen.

Frostrisse und Schnittwunden kann man bis ins gesunde Holz zurückschneiden und mit Wundverschlussmittel verstreichen. Allerdings: nur bei milden Temperaturen. Kontrollieren Sie hochgebundene Bäume: die Stricke müssen locker genug sitzen, damit der Baum wachsen und sich entwickeln kann, ohne eingeschnürt zu werden.

Gemüse
Erstellen Sie jetzt einen Anbauplan für den Garten. Denn sobald der Boden selbst die Wärme der Sonne aufnimmt, können Sie eine ganze Auswahl von Gemüsearten aussäen. Tipp: Schützen Sie die jungen Gewächse Mulch auf dem Untergrund – so verhindern Sie das Verschlammen des Beets und halten wertvolle Feuchtigkeit am Boden fest, wenn die Sonne es sonst verdunsten würde.

Ab dieser Woche – in der zweiten Aprilhälfte – können schließlich auch die Knollen und Zwiebeln von nicht winterharten Zierpflanzen gesetzt werden. Zuerst Gladiolen, Montbretien, Tigerblumen, Sommerhyazinthen, Gartenfreesien und Sterngladiolen, Ende des Monats sind die Dahlien an der Reihe. Auch der Rosenschnitt – mit den nächsten Sonnentagen ist die richtige Zeit dafür.

Kästen und Kübel auf dem Balkon müssen je nach Pflanze richtig aufgestellt werden – entweder mit viel Sonne oder mit ausreichend Schatten. Die richtige Zeit zum Aufstellen: Am Übergang zwischen April und Mai.

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