Vor gut einem Jahr hat die EU entschieden: Zum Wohle des Klimas und der Zukunft wird der Verkauf traditioneller Glühlampen schrittweise verboten, Energiesparlampen müssen her. Nun ist die Debatte noch…

Vor gut einem Jahr hat die EU entschieden: Zum Wohle des Klimas und der Zukunft wird der Verkauf traditioneller Glühlampen schrittweise verboten, Energiesparlampen müssen her. Nun ist die Debatte noch einmal neu aufgeflammt.

Vor allem deutsche Abgeordnete zum Europaparlament fordern plötzlich ein Aussetzen des Glühbirnenverbots. Ihre Begründung: Das deutsche Umweltbundesamt hat neuerlich auf das in den Energiesparlampen enthaltene, giftige Quecksilber hingewiesen und davor gewarnt, Energiesparlampen achtlos zu entsorgen – oder zu zerbrechen.

Nach Aussage des Umweltbundesamts überschreiten Energiesparlampen die vorgeschriebenen Grenzwerte für Quecksilbergehalt teilweise um das 20fache. Nun fallen harte Worte in der Debatte – „Sondermüll“ werde „als Lichtquelle vorgeschrieben“, das so lang vorbereitete und nun auch schon zum Großteil durchgeführte Glühlampenverbot soll noch „gekippt“ werden.

Den Abgeordneten, die sich für die Rückkehr zur Glühbirne stark machen, geht es nach ihrer eigenen Aussage um die Gesundheit der Verbraucher. Doch der ist auch auf andere, das Klima schonendere Art gedient: Immerhin halten LED-Lampen nicht nur deutlich länger als Energiesparlampen, sie sparen sogar effektiver Energie als diese. Insofern stellt sich wieder die Frage: Sind LEDs die Lampen der Zukunft?

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