Neben Couchsurfing oder Wohnungstausch wird Carsharing immer mehr zum Trend.

Teilen statt Besitzen ist angesagt. Neben Couchsurfing oder Wohnungstausch wird Carsharing immer mehr zum Trend. Mobile Technologien und soziale Netzwerke erlauben Schonung der Brieftasche und der Umwelt.

Derzeit gibt es weltweit rund eine Milliarde Autos, jedes Jahr kommen 60 Millionen Autos hinzu. Die meisten Fahrzeuge bleiben allerdings zu 90 Prozent der Zeit ungenutzt. Autos betreffend ist Zeit sprichwörtlich Geld, denn ein Auto verliert kontinuierlich an Wert, auch wenn es nicht benutzt wird.

Carsharer fahren bewusster

Studien aus den USA zeigen, dass Carsharing unter Privatpersonen vorrangig zwei Effekte hat: Erstens fahren weniger Autos auf der Straße, und zweitens, Mitglieder einer Fahrgemeinschaft fahren weniger oft mit dem Auto und steigen dafür aufs Rad oder öffentliche Verkehrsmittel um oder gehen kurze Strecken zu Fuß. Demnach nimmt ein geteiltes Auto 14 Fahrzeuge von der Straße.

Bessere Auslastung der Autos

Autobesitzer lassen ihren Wagen durchschnittlich 23 Stunden am Tag ungenützt stehen. Privates Carsharing setzt genau hier an. Es handelt sich dabei nicht um eine traditionelle Autovermietung, sondern um eine verbesserte Auslastung von Autos im Privatbesitz. Auf Plattformen wie Carsharing 24/7 , Caruso oder Autoshare können Autobesitzer ihr Fahrzeug zum teilen anbieten. Tarif, Zeitpunkt und Dauer wird dabei von der Gruppe bzw. vom Besitzer des Autos festgelegt.

Gemeinsamer Besitz

Die kostenfreundlichste Variante wäre eine gemeinsame Anschaffung eines Autos. Die Verrechnung der Kosten wie Versicherung, Reparaturen, Service etc. kann als Gruppe einfach und transparent erledigt werden. Über Carsharing 24/7 kann die Nutzung eines Autos als Gruppe durch eine Partnerversicherung gefestigt werden. Damit wird nicht nur der traditionelle Konsum verändert, sondern auch, wie die Erfahrungen aus den USA zeigen, eine bewusstere Nutzung des Autos gefördert.

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