Kliima
Kliima
verrät, wie man klimafreundlich kocht.

Ja auch beim Kochen kann man Klimaschutz betreiben. Die Autorin Susanne Bretterebner kommt aus Österreich, genauer gesagt vom schönen Wörthersee und zeigt uns in ihrem „Klimakochbuch“ wie man köstliche Gerichte zubereiten und dabei auch noch der Umwelt Gutes tun kann.

Klima durch Ernährungsstil schützen

Die meisten wissen es schon: Wer nicht nur die Tiere, sondern auch das Klima schützen will, der muss auf Fleisch verzichten, den Klimakiller Nr.1 ist die industrielle Tierhaltung. Der Schwerpunkt des Buches liegt somit auf vegetarischen Speisen. Aber auch die Regionalität und Saisonalität der Lebensmittel ist wichtig, wenn man CO2 einsparen will.

Außerdem wird bewusst auf Tiefkühlkost und allgemein auf Fertigprodukte verzichtet, denn neben den Transportwegen sind natürlich auch Verpackung und industrielle Verarbeitung maßgeblich an der weltweiten Klimaerwärmung beteiligt.

Pro und Contra Klimaschutz

Beim Einkauf der Nahrungsmittel sollte man sich immer Gedanken machen, wo die Ware herkommt und wie sie produziert wurde.

Vegetarisch ist beim Klimaschutz auch nicht immer das Non plus ultra. Ein gutes Beispiel ist z.B. dass Reis eine doppelt schlechte Klimabilanz aufweist, als Schweinfleisch, weil aus den gefluteten Reisfeldern extrem klimaschädliches Methan entweicht. Zusätzlich verursacht natürlich auch der lange Transportweg schädliche Emissionen. Kartoffeln wären hier auf jeden Fall die ökologischere Wahl.

Klimaschutz schmeckt gut

Abgesehen vom guten Gefühl die Umwelt zu schützen, tut das klimafreundliche Kochen selbstverständlich auch dem Genuss keinen Abbruch. Rezepte und Bilder von

  • Linsentaler mit Kohlgemüse
  • Kürbis Pizza mit Feta
  • Marillenknödel mit Zimtbrösel
  • Indische Hühnerspieße oder
  • Spinat-Knödel

lassen Dir bestimmt auch das Wasser im Munde zusammen rinnen 🙂

Neben den tollen Kochanleitungen findest Du in „Rezepte für die Zukunft“ auch Hintergrundwissen zum Thema Klimaschutz, tolle aussagekräftige Grafiken und einen wunderschönen Saisonkalender.

Guten Appetit!

Quelle: www.geo.de Bildrechte © Becker Joest Volk Verlag

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