Spart Emissionen von 50 Pkw ein.

Das größte elektrische Plus Energie Fahrzeug der Welt wird derzeit in der Schweiz gebaut. 130 Tonnen CO2 kann der Muldenkipper pro Jahr einsparen – das entspricht den Emissionen von 50 Pkw.

Im Einsatz soll der Muldenkipper der Marke Komatsu 605 HD in der Zementfabrik der Firma Ciments Vigier SA oberhalb von Biel-Bienne in der Schweiz sein. Dort soll er Rohmaterial aus dem Steinbruch La Tscharner bis zu der tiefergelegenen Förderanlage transportieren – 65 Tonnen Material bewegt er dabei pro Fahrt ins Tal. Das berichtet oekonews.at.

Das Fahrzeug ist nicht nur das bislang weltweit größte Elektrofahrzeug, es verfügt auch mit 600 kWh über die größte Batterie, die jemals in ein Fahrzeug eingebaut wurde. Der E-Dumper kann zudem als Plusenergie-Fahrzeug betrieben werden. Weil bei der Talfahrt mehr Energie erzeugt wird, als für die Bergfahrt benötigt wird, kann die überschüssige Energie von geschätzten 200 kWh pro Tag ins Netz eingespeist werden.

Von Firma aus der Schweiz beauftragt

Mit der Planung des Fahrzeugs wurde im März 2015 begonnen. Der Auftrag für das Fahrzeug kommt von der Ciments Vigier SA. Diese hat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) E-Dumper, bestehend aus der Kuhn (Schweiz) AG und der Lithium Storage GmbH, beauftragt, eine erste rein elektrische Maschine als Ersatz für ein baugleiches Dieselfahrzeug zu bauen, wie im Artikel weiter zu lesen ist.

Weil das Fahrzeug in dem Zeitraum von 10 Jahren, für die sein Einsatz geplant ist, keinen Diesel benötigt und sich die Firma auch jegliche Zahlungen für CO2-Kompensationen erspart, ist Vigier bereit, für den E-Dumper wesentlich mehr zu bezahlen als für ein dieselbetriebenes Vergleichsmodell.

 

Mehr zu Mobilität

In dieser Kategorie sammeln sich Innovationen rund um den Einsatz von Solarenergie, Windkraft und Elektromobilität sowie Beiträge zur Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr. Mit folgenden Links gelangst du der Reihe nach zu mehr Artikel in diesem Themenbereich für Einsteiger bis zu Profis.

 

Quelle: Artikel auf oekonews.at; Pressemitteilung der Firma Lithium Storage

Foto: Lithium Storage GmbH

1 Kommentar

  1. „Weil bei der Talfahrt mehr Energie erzeugt wird, als für die Bergfahrt benötigt wird, kann die überschüssige Energie von geschätzten 200 kWh pro Tag ins Netz eingespeist werden.“

    Ich bin ja kein Techniker, aber physikalisch ist das unmöglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*