Quecksilber Fisch
Quecksilber Fisch
Quecksilber und Fisch – Fast jede Probe durch das Schwermetall belastet.

Wer Fisch isst, der nimmt auch Quecksilber zu sich. Das ist eine traurige Tatsache. Doch jetzt plant die Europäische Kommission eine Erhöhung der Grenzwerte für Quecksilber in Fisch.

Quecksilber doch nicht so gesundheitsschädlich?

Jetzt frage ich mich, ob Quecksilber vielleicht doch nicht so gefährlich ist für den menschlichen Organismus? Vertragen wir es jetzt viel besser als früher? Oder liegt es nicht doch eher daran, dass die Fische immer höher belastet sind und die bisher geltenden Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden können?

Schon jetzt ist etwa die Hälfte des Fangs von Raubfischen (z.B. Thunfisch) überdurchschnittlich hoch belastet und dürfen nicht verkauft werden. Wenn die geplante Lockerung der Quecksilbergrenze hier von ein auf zwei Milligramm pro Kilogramm Fisch durchgesetzt wird, dann sind statt 50% nur noch 14% des Fangs unverkäuflich. Das hört sich nach einem schönen Geschäft an.

Doch Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall und kommt durch Kohlekraftwerke oder landwirtschaftliche Chemikalien in die Umwelt. Vor allem Schwangere und Kleinkinder sind hochgefährdet durch den Verzehr von belastetem Fisch. Besonders hohe Werte finden sich bei Raubfischen wie Schwert- oder Thunfisch, weil sie im Meer am Ende der Nahrungskette stehen und sich von kleinen quecksilberbelasteten Fischen ernähren.

Dass auch heimische österreichische Fische belastet sind, beweist die Studie von GLOBAL2000. 

Keine Lockerung der Grenzwerte

foodwatch – die essensretter haben eine Aktion gestartet, die Du hier mit einer Email unterstützen kannst: Keine Lockerung der Grenzwerte von Quecksilber!

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Quelle: foodwatch

Bildrechte @ TiM Caspary, pixelio.de

 

 

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