Um bei meinem letzten Posting zum Biokistl mangels dem fehlenden Balkon bzw. Garten anzuknüpfen, geht es dieses Mal um eine weitere Möglichkeit der Erweiterung der eigenen Fensterbank. Hat man zu…

Um bei meinem letzten Posting zum Biokistl mangels dem fehlenden Balkon bzw. Garten anzuknüpfen, geht es dieses Mal um eine weitere Möglichkeit der Erweiterung der eigenen Fensterbank. Hat man zu Hause nicht das Glück, leckere Erdbeeren, frischen Kopfsalat oder Tomaten anzupflanzen, braucht man nur einen Blick aus dem Fenster zu werfen.

Geht man mit offenen Augen durch die Stadt oder das Dorf, findet man genügend Grünflächen, die brach liegen und nur auf Begrünung warten. Öffentliche Plätze, Grünstreifen, Verkehrsinseln, Betonkübel, Bauminseln oder vergessene Hinterhöfe – alles ungenutzte Flächen, auf denen die Guerilla (oder Guerrilla) GärtnerInnen genannten AktivistInnen ihr Gartenwerkzeug schwingen.

Guerilla Gardening

Ohne offizielle Erlaubnis und auf eigene Kosten werden die Flächen begrünt, bepflanzt und mit ein bisschen Glück auch geerntet. Die Samen bzw. Setzlinge von Obst, Gemüse oder Blumen werden passend der Fläche und Jahreszeit selber besorgt und alleine oder in gemeinsamen Aktionen gepflanzt. Guerilla Gardener richten dabei keinen Schaden an oder nehmen negativen Einfluss auf die öffentlichen Flächen. Es geht dabei eigentlich um Kunst mit ökologischem Anspruch und darum, einen Beitrag zum Umweltschutz bzw. zum Stadtbild zu leisten. Mit dem zusätzlichen Vorteil natürlich, das Gepflanzte später verwerten oder sich einfach Tag für Tag am schönen Anblick erfreuen zu können.

Also Augen auf beim nächsten Spaziergang! Vielleicht findet sich ja ein Plätzchen in der Nähe, das man noch vor dem Sommer hübsch bepflanzen könnte. Tipps, Tricks und wie man beispielsweise Samenbomben herstellt, mit denen man auch schwer erreichbare Plätze durch einen Wurf verschönert, findet man auf folgenden Seiten über Guerilla Gardening:

www.guerrillagardening.org
www.guerillagaertner.com

Foto von bec.

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