Radfahren mit Licht ist in der Nacht ein Muss, zum Radfahren mit Helm fühlen sich immer mehr Menschen verpflichtet. Der Fahrradhelm DORA schützt nicht nur den Kopf, sondern gibt auch Licht, inklusive Bremslicht und Blinker.

DORA ist für Radfahrer gedacht, die in Städten unterwegs sind, speziell in der Nacht. Um die Sichtbarkeit von Radfahrern im Stadtverkehr ist es trotz Lichtanlage im Dunkeln nicht besonders gut bestellt. Lichter am Helm können helfen, dachte sich schon der Industriedesigner Nathan Wills und entwickelte Torch, einen Helm mit Front- und Rücklicht.

Der Helm DORA geht einen Schritt weiter und hat auf jeder Seite Lichter angebracht: Vorne eine weiße LED, an der Rückseite ein rotes Bremslicht und Abbiegepfeile an den Seiten. Der Ungar Balazs Filczer dachte sich, dass nicht nur die Radfahrer an sich im Dunkeln möglichst gut zu sehen sein sollten, sondern auch die Handzeichen. Mit DORA wird das Abbiegesignal nun über den Helm gegebenen.

Filczer stellt sich den Helm als sichtbaren Signalgeber vor, wie in einem Präsentationsvideo zu sehen ist. Die Leuchten werden durch eine wiederaufladbare Batterie versorgt und per Bluetooth bedient. Über einen kleinen Schalter am Lenker soll der Blinker ausgelöst werden, die Hand bleibt dabei immer am Lenker.

httpv://www.youtube.com/watch?v=ZIiLKjXO5hQ

Über den Konzeptstatus ist DORA noch nicht hinausgekommen. Die Idee brachte Filczer bisher eine Auszeichnung auf der Fahrradmesse IBDC 2013 in der Kategorie Kleidung und Zubehör ein. Bis zur Produktion müssen Autofahrer einfach ein wenig Achtsamkeit zeigen und auf die Handzeichen der Radfahrer achten.

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