Das größte Problem für Elektroautos ist weiterhin der Akku. Tesla-Chef Elon Musk will auch dieses Problem umschiffen und auf der Erfolgswelle bleiben. Andere große Buben haben einen elektrischen DeLorean nach Vorbild des zeitreisenden Autos der „Zurück in die Zukunft“-Filme gebaut.

Gesucht wird nach einer günstigen leistungsfähigen Akkutechnologie, die große Reichweiten und kurze Ladezeiten erlaubt. Davon ungerührt, baut Tesla das eigene Ladestationen-Netzwerk weiter aus und präsentierte ein Akkutausch-System. Schneller als eine Tankfüllung erfolgt der Akkutausch laut Musk – gegen einen bisher unbekannten Aufpreis. Die gewöhnlichen Ladevorgänge dauern rund 20 Minuten und bleiben weiterhin kostenlos.

Kredit frühzeitig zurückgezahlt

Bis 2015 will Tesla 100 Supercharger-Stationen eröffnen. Bisher gibt es neun solcher E-Tankstellen, exklusiv für Tesla-Kunden, sieben davon stehen im Bundesstaat Kalifornien. Reichweiten und Abstand zwischen den Ladestationen sind umstritten, auf alle Fälle schwimmt Tesla auf der Erfolgswelle. Das Unternehmen konnte im Mai 2013 einen Förderkredit der US-Energie-Kreditanstalt in Höhe von rund 350 Millionen Euro vollständig und frühzeitig zurückzahlen.

Kein besserer Ort

Weniger gut geht es hingegen dem Elektromobil-Unternehmen Better Place und der Misserfolg dieses Unternehmens könnte eine Warnung für Tesla sein. Mit einem Akkutausch-System wollte man die Elektromobilität verändern und scheiterte im großen Stil. Die Reichweite der Akkus war gering und die Investitionen zum Aufbau eines Netzwerkes in den USA erwiesen sich letztendlich als zu hoch.

Der elektrische DeLorean

Und nun zu etwas völlig anderem: Der vollelektrische DeLorean ist in den USA auf dem Markt und kostet 95.000. US-Dollar (73.000 Euro). Der DeLorean erlangte in den 1980er Jahren weltweite Berühmtheit durch die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie. Der Wissenschafter Dr. Emmett Brown baute in diesen Filmen einen DeLorean in eine Zeitmaschine um. Das Unternehmen DeLorean hatte allerdings schon vor der Ausstrahlung des ersten Films der Trilogie Konkurs angemeldet. Nun soll der Sportwagen wieder aufleben, anders als im Film aber nicht durch einen Atomreaktor betrieben, sondern mit einem Akku.

1 Kommentar

  1. Elektrischen Strom gibt es schon überall und eine Steckdose auch, alles andere ist ein Hyphe, gekünstelte Polemik. Zu Anbeginn des Benzinauto gab es auch nicht überall eine Zapfsäule. Es ist jedes ElektroVehikel ans Ziel gelangt und wiederum nachhause zurückgekehrt. Wer genugGeld ausgeben will, bekommt dafür ein leistungsstarkes Ladegerät, das die Batterie wiederum in 15 Minuten auffüllt.
    Mein Glocknerbike ist mit dem 6 Ampere Ladegerät wiederum in 3 Stunden voll für die Rückfahrt und ein stärkeres Ladegerät würde mir zu schwer sein, also bleibe ich bei dieser Lösung.
    Erst mit dem dichteren Bedarf, werden sich auch die Steckdosen vermehren. Diese Ladestellen werden außerdem auch noch subventioniert

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