In nahezu jedem Haushaltsbereich gibt es ein klimafreundliches Energie-Einsparpotenzial. Jetzt liegt es an Ihnen diese Möglichkeit auszuschöpfen und der Umwelt Gutes zu tun! Trendsetter oder doch Pragmatiker? Wollen Sie in…

In nahezu jedem Haushaltsbereich gibt es ein klimafreundliches Energie-Einsparpotenzial. Jetzt liegt es an Ihnen diese Möglichkeit auszuschöpfen und der Umwelt Gutes zu tun!

Trendsetter oder doch Pragmatiker?
Wollen Sie in Sachen Klimaschutz Pionier und Vorreiter sein oder sehen Sie sich eher als Pragmatiker, der mit möglichst wenigen Veränderungen doch einiges für den Klimaschutz erreichen möchte? In beiden Fällen ist sicher, dass Ihre Lebensqualität steigen wird, Ihr Geldbeutel geschont wird und dass Sie damit dem Klima einen Gefallen tun. Anhand von mehreren Kriterien können Sie Ihren Haushalt vorläufig näher betrachten und wenn nötig, erste Schritte Richtung Klimaschutz einleiten.

Das Einsparpotenzial ist dabei erstaunlich! Ob Trendsetter oder Pragmatiker – vier bis sieben Tonnen Treibhausgasemissionen können durch den entsprechenden Lebensstil pro Kopf und Jahr eingespart werden. Wenn man bedenkt, dass die weltweit verträgliche Klimagasemission bei insgesamt zwei Tonnen pro Mensch und Jahr liegt, erscheinen Energiesparmaßnahmen nicht nur nützlich, sondern auch notwendig, denn derzeit wird vielmehr verbraucht!

Die Top-Drei der Klimasünden
Rund 2,7 Tonnen Emissionen pro Erdenbürger und Jahr entstehen durch die sogenannten Konsumgüter. Grund dafür sind die Herstellung, der Transport und die Entsorgung der Waren beziehungsweise Altwaren. Einfache Tipps hierfür sind: Weniger kaufen und verbrauchen! So handeln Sie ganz nach dem Motto „Qualität statt Quantität“. Den zweiten Platz auf der Liste der Klimasünder belegen Heizung und Warmwasser, mit einer jährlichen Emission von 2,5 Tonnen pro Person.

Als Ratschlag bietet sich eine gute Wärmedämmung an und auch ein effizientes Heiz- und Warmwassersystem kann weiterhelfen. Und an letzter und dritter Stelle steht der Verkehr, der 2,4 Tonnen Emissionen pro Kopf und Jahr verursacht. Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel sollten so oft wie möglich das Auto ersetzen und das Flugzeug bleibt am Besten gleich am Boden. Die Einsparmöglichkeiten sind auf alle Fälle eine Überlegung wert!

Viele Klimasünder, viele Lösungen
Fahren Sie einen Geländewagen? Wenn ja, sollten Sie sich bewusst machen, dass ein Kompaktwagen vergleichsweise nur halb so viel Benzin verbraucht! Und wie sind Ihre Fahrgewohnheiten? Schließlich lernen junge Fahrschüler und Fahrschülerinnen, dass sie besser niedertourig unterwegs sein sollten, um Sprit zu sparen. Und wenn Ihr Nachbar beispielsweise häufig den gleichen Weg hat wie Sie, können Sie beide ohne größere Umstände eine Fahrgemeinschaft gründen, die für alle Vorteile bringt und zum Klimaschutz beiträgt.

Wahre Energieverschwender sind auch Klimaanlagen, die leider oft unüberlegt zum Einsatz kommen. Ein Ventilator besitzt nahezu die gleiche Funktion und ist daher eine klimafreundliche Alternative. Oft sind es wirklich kleine Dinge, die Großes bewirken können. Und das auch noch, ohne dass Sie große Einbußen in Sachen Lebensstil vornehmen müssen: Simplify your life!

Quelle
„Bin ich eine Klimasau? Klima schützen und damit besser leben.“ von Klaus Füsser,
Seite 17-20

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