Eine der größten Hürden auf dem Weg zu besseren, größeren Windkraftanlagen ist die Größe. Je größer eine Turbine ist, desto effizienter arbeitet sie. Aber wie wird man größer, ohne dabei auch immer schwerer zu werden? Denn mehr Gewicht macht den Aufbau und die Wartung schwieriger. Ein Startup in den USA hat eine mögliche Lösung entwickelt.

Herstellung, Montage und Transport von Windkraftanlagen sind teuer. Sie erfordern spezielle Maschinen und Schwertransporter – viel Aufwand, aber unumgänglich, wenn wir viel Strom aus Wind erzeugen wollen.

Das Wind-Technologie-Unternehmen Boulder Wind Power hat allerdings zuletzt einen interessanten Weg eingeschlagen, um leistungsstarke Windkraftanlagen ohne zusätzliches Gewicht zu erreichen.
Das Startup hat einen Generator erstellt, der von Leiterplatten-Design inspiriert ist.

Das Gerät besteht aus einer rotierenden Komponente – dem Rotor – und einem stationären Gegenstück: dem Stator. Üblicherweise sind sowohl der Rotor als auch der Stator mit Eisen und Kupferspulen bestückt, um das Magnetfeld zur Erzeugung elektrischer Energie herzustellen.

Boulder Wind Power hat eine andere Art von Stator entworfen: einen, der mit aufgedruckten Kupferdrähten auf Glasfaser arbeitet. Optisch sieht das Ergebnis einer Leiterplatte ähnlich.

Das Resultat ist ein Generator für ein 3-Megawatt-Turbine, der 40 Prozent weniger wiegt als herkömmliche Generatoren. Das spart nicht nur Geld: ein weiterer Vorteil ist, dass leichtere Generatoren auch bei geringeren Windgeschwindigkeiten funktionieren.

Nächstes Ziel: ein aktiver Prototyp als Grundlage für die Massenfertigung.

4 Kommentare

  1. Liebes Energielebenteam,
    mich würde interessieren ob die Literaturquellen zu den Artikeln irgendwo angegeben sind. Ich würde mich gerne über manche Themen genauer informieren. Dabei würden mir die Literaturangaben die für den jeweiligen Artikel verwendet wurden sehr weiterhelfen und die hier veröffentlichten Artikel etwas professioneller darstellen.

    Freundliche grüße
    Kerem Hainberger

    1. Hallo Kerem,
      vielen Dank für den Vorschlag. Wir haben meist entsprechende Links im Lauftext eingebaut. Für den Artikel oben haben wir uns – da es ja das Produkt selbst noch nicht gibt – auf die offiziellen Informationen der Herstellerfirma Boulder Wind Power gestützt. http://www.boulderwindpower.com/
      Zu den Baukosten für Windkraftanlagen gibt es Untersuchungen der IG Windkraft in Österreich, erhältlich im Downloadbereich auf windatlas.at bzw direkt bei igwindkraft.at .
      Mit freundlichen Grüßen;
      Das Energieleben Team.

  2. Servus Andy,ein klassischer Kamin he4tte eifnach nicht in den Entwurf unseres Hauses gepasst, da alles sehr offen gestaltet ist. Ob das so gfcnstiger ist kann ich nicht mal sagen, da wir einen innenligenden Schornstein nie in Betracht gezogen hatten.Hast Du darfcber nachgedacht, ffcr einen spe4teren Einbau schon Vorbereitungen zu treffen? Wir kf6nnen unser Haus inkl. Warmwasser ffcr Heizung und Dusche nur fcber den Kamin heizen. Ein Kamin mit We4rmetauscher ist echt eine feine Sache als Alternative und/oder Erge4nzung zur We4rmepumpe. Wir konnten mit dem Kamin einen mehrte4gigen Ausfall der We4rmepumpe im Winter mfchelos fcberbrfccken. Vielleicht macht es ja Sinn, zumindest die entsprechenden Leitungen schon im Haus verlegen zu lassen, dann ist ein spe4terer Einbau recht eifnach. Nur so eine Idee GrfcdfePeter

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