Schachtwasserkraftwerk
Schachtwasserkraftwerk
Die TU München testet einen neuen Wasserkraftwerkstyp, das Schachtwasserkraftwerk, der viele Vorteile mit sich bringen soll.

Wasserkraftwerke liefern saubere Energie, doch sie haben auch gewisse Nachteile, so sind sie etwa für Fische eine Gefahr und sie sind immer ein Eingriff in die Landschaft. Aus diesem Grund werden auch die Auflagen und Vorgaben für den Bau neuer Wasserkraftwerke immer strenger und es wird schwieriger Genehmigungen zu erhalten. An der TU München hat man deshalb einen neuen Wasserkraftwerkstyp entwickelt und kürzlich das erste Schachtwasserkraftwerk in Betrieb genommen.

Dabei handelt es sich um sogenannte Schachtwasserkraftwerke, welche so konstruiert sind, dass Fische nicht in die Turbinen gesaugt werden und sterben, außerdem wird der Eingriff in die Landschaft so gering wie möglich gehalten. Das gelingt, da der Flusslauf nicht umgeleitet werden muss, sondern die Turbine und der Generator in einem senkrechten Schacht unter dem Flussbett installiert werden. Ein Teil des Wassers fließt weiterhin über den Schacht hinweg, der Sog zur Turbine ist schwächer als bei herkömmlichen Wasserkraftanlagen und außerdem ist der Schacht mit einem besonders feinmaschigen Rechen geschützt, so werden Fische und Geschiebe nicht angesaugt und können ungestört ihren Weg über den Schacht hinweg folgen.

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Das erste Werk dieser Art steht in einem Natura-2000-Gebiet im deutschen Landkreis Garmisch-Partenkirchen an der Loisach bei Großweil. Es kann rund 800 Haushalte mit Energie versorgen. Obwohl es erst seit Juli am Netz ist, hat es sich bereits während eines Hochwassers bewährt. Zu den weiteren Vorteilen dieses neuen Kraftwerktyps gehört auch, dass es sich für unterschiedlich große Flüsse und unterschiedliche Fallhöhen eignet. Aus diesem Grund sind auch bereits zwölf weitere Anlagen dieser Art bei unseren deutschen Nachbarn in Planung. Diese sollen an der Iller, der Saalach, der Würm und im Neckar errichtet werden.


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Bild: Fvilser, Wikipedia