Mit Ende Oktober hat Tesla an der Westküste der USA weitere Schnellladestationen eröffnet. Deutschland und Österreich sollen noch 2014 flächendeckend ausgerüstet werden.

Entlang des West Supercharger Corridors soll es nun möglich sein, mit einem Tesla Model S ohne zusätzliche Kosten von Mexiko nach Kanada zu fahren. Ein weiterer Effekt des Netzausbaus: Für 99 Prozent der Kalifornier ist eine Gratis-Schnellladestation von Tesla nicht weiter als 200 US-Meilen (rund 320 Kilometer) entfernt – für US-Amerikaner anscheinend eine akzeptable Distanz, wenn man ein Tesla-Auto gratis und schnell aufladen will. Eine Tesla-Schnellladestation pumpt binnen 30 Minuten so viel Energie in einen Tesla S, um damit eben 200 US-Meilen zurücklegen zu können.

Zur Bewerbung des neuen Korridors lässt Tesla zwei Model S von San Diego nach Vancouver fahren. Pannen wie einen Brand des Autos oder einen Streit um die tatsächliche Reichweite wird es dabei sicher nicht geben. Vielmehr werden bei der Werbefahrt regelmäßige Updates aus den Autos in die zahlreichen Social-Media-Kanäle von Tesla geschickt. Die intensive Bespielung der Social-Media-Plattformen ist eine der PR-Strategien von Tesla, eine andere die Omnipräsenz des Firmenchefs Elon Musk.

Der Tesla-Chef war persönlich anwesend bei der Eröffnung des neuen Auslieferungszentrums in der Nähe von München. Deutschland gelte derzeit das Hauptaugenmerk verkündete Musk. Tesla will den traditionellen Autofirmen in Deutschland Konkurrenz machen. Bis Ende 2014 soll Deutschland flächendeckend mit Tesla-Schnellladestationen ausgestattet sein.

httpv://www.youtube.com/watch?v=lZMwUpwu6SU

Seit August 2013 vertreibt Tesla die Limousine Model S auf dem deutschen Markt. Die Nachfrage ist bislang eher verhalten – im Gegensatz zu den USA oder Norwegen https://www.energieleben.at/norwegisches-e-auto-wunder/ . Die Reichweite spielt eine entscheidende Rolle bei einem Umstieg auf ein Elektroauto und der Ausbau der Ladestationen in Deutschland geht Tesla zu langsam voran. Im September kündete der Elektroautohersteller an, mit Ende 2014 unter anderen Ländern auch Österreich zu 100 Prozent mit Schnellladestation abzudecken – Promotiontour inklusive.

1 Kommentar

  1. Erste Mobile-Solartankstelle die auf einem PKW montiert, einen Parkplatz benutzt, aber auch aus dem Netz Strom bezieht.
    Solarmodule mittels Tracer nehmen das Maximum aus der Sonne und steht bei Bedarf zur Verfügung, dort wo bisher kein Ladeanschluss besteht. Meine Neuheit!
    Dazuist auch eine ausgediente KFZ-Karkasse brauchbar, wo über dem Dach die Solarmodule mit dem Tracer montiert sind und anstatt der Wageneinrichtung genug Platz für Speicherbatterien, in diesem Prototyp 4 mal 12 Volt 230 Ah
    Platz finden. Netzinverter und Ladewandler fefinden sich selbstverständlich ebenfalls in derf Karosserie.
    Der originale Automotor samt all den Aggregaten könnte für diese Mobile Solartankstelle entfallen und anstatt dessen eine größere Speicherbatterie Platz finden, was aber den Verwendungszweck bedingt, denn oftmaligen Ortswechsel wir diese Tankstelle nicht benötigen.
    Für das Aufstellen auf öffentlichen Verkehrswegen ist allerdings eine „Parkerlaubnis“ nachzusuchen. kutscherkarl@yahoo.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*