15 Schülerinnen und Schüler der Ökoschule AHS-Rahlgasse verbrachten das diesjährige Physik- und Umweltwochenende in der Gemeinde Güssing. Das Physik und Umweltwochenende führte uns diesmal in die energieautarke Vorzeigegemeinde Güssing im…

15 Schülerinnen und Schüler der Ökoschule AHS-Rahlgasse verbrachten das diesjährige Physik- und Umweltwochenende in der Gemeinde Güssing.

Das Physik und Umweltwochenende führte uns diesmal in die energieautarke Vorzeigegemeinde Güssing im Burgenland

Zeitig in der Früh am 7.Mai 2011 fuhren wir mit dem öffentlichen Autobus los. Es ist schon irgendwie komisch, dass es in dieser Gemeinde keinen Bahnanschluss gibt, wo doch jeder weiß, dass die Bahn für längere Distanzen das ökologisch und energetisch günstigste Verkehrsmittel ist. Zumindest haben wir das bei unseren Präsentationen der VCÖ-Broschüre „Gesamtbilanz Verkehr“ gelernt.

Güssing: Energie-Selbstversorger

Zuerst wurde uns „Das Modell Güssing“ präsentiert. Es geht darum den gesamten Energiebedarf des Bezirks Güssing mit Energieträgern aus der Region lokal zu decken. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Wertschöpfung bleibt in der Gemeinde (darum geht es der Gemeinde inzwischen sehr gut, das heißt die Abwanderung ist gestoppt, Ansiedlung von Kleinindustrie sichert Arbeitsplätze in der Region) und ökologisch sinnvoll ist es auch noch.

Die Besichtigung des Biomassekraftwerks Güssing zeigte uns, wie durch Holzvergasung Treibstoff für die Fahrzeuge entsteht, und nebenbei für Strom und Wärmeerzeugung genutzt wird.
Danach besichtigten wir die Solarschule Güssing, wo der Beruf der/s SolateurIn gelehrt wird.
Die alte Fernwärmeanlage, kombiniert mit Solarenergienutzung war der Abschluss des Samstägigen Programms.


Danach ging es zum Nachtquartier, dem Bio-Pferdehof Fabian. Zelten, am Lagerfeuer grillen und den Tagesausklang mit Spielen genießen, war nach dem anstrengenden Tagesprogramm der lustigste Teil.

Ein Bio-Pferdehof unter der Lupe

Am nächsten Tag stand die Energiebilanz des Bio-Pferdehof selbst auf dem Programm. „Von der Stromrechnung zum Energieausweis“ war das Motto. Wir lernten die Energierechnungen für Strom und Holz in kWh umzurechnen, Preise zu berechnen und schauten uns die betriebseigene Solaranlage fürs Warmwasser an.
Danach versuchten wir die Gebäudegeometrie zu vermessen und den theoretischen Energiebedarf zu berechnen. Eigentlich sollte dann der Vergleich mit den tatsächlichen Energieaufwändungen aufzeigen, wo es Einsparpotential gibt, aber damit wurden wir nicht ganz fertig. Nur ein paar Einzelergebnisse haben wir geschafft.

Danach ging es mit dem Bus wieder nach Wien. Ein interessantes und lustiges Wochenende ist wieder vorbei.

Schülerprojekte:

Das Video vom Umweltwochenende:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*