Hyundai Motor Group geht eine Kooperation mit dem britischen E-Fahrzeug Start-up Arrival ein.

Die Hyundai Motor Group, zu der  Hyundai und Kia gehören, hat angekündigt, 100 Millionen Euro in das in Großbritannien ansässige E-Auto Start-up Arrival zu investieren. Gemeinsam wollen diese Firmen verschiedene Fahrzeugkategorien entwickeln und produzieren. Sowohl die Führung von Hyundai Motor Group als auch von Arrival betont, dass diese neue Partnerschaft dazu beitragen wird, elektrische Fahrzeuge der zweiten Generation zu einem konkurrenzfähigen Preis auf den Markt zu bringen. Gemeinsam will man zu den Marktführern im Bereich umweltfreundlicher Fahrzeuge werden. Als Elektrofahrzeuge der zweiten Generation, bezeichnet man Fahrzeuge die von Beginn an als E-Fahrzeuge konzipiert waren, im Gegensatz zu E-Fahrzeugen der ersten Generation, die erst nachträglich für den elektrischen Betrieb adaptiert wurden.

Arrival hat bereits früher auf sich aufmerksam gemacht, als man einen Vertag mit Royal Mail und UPS abschließen konnte, nachdem man einen vollelektrischen Lieferwagen präsentiert hatte. Arrival kombiniert für seine Fahrzeuge ultraleichte Materialien mit speziell entwickelter Software, wodurch sich die Betriebskosten bereits um mehr als die Hälfte reduzieren ließen. So hat man auch das Verhältnis von Maximalreichweite zu Gewicht deutlich optimieren können. Im innerstädtischen Bereich haben die verschiedenen Truckmodelle von Arrival – 3,5 Tonner, 6 und 7,5 Tonner – eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Die Trucks die man für UPS bauen wird, sollen sogar auf 240 Kilometer kommen.

Gemeinsam wollen Hyundai und Arrival elektrische Fahrzeuge in verschiedenen Kategorien produzieren. Dafür soll Arrivals Skatebordplattform und deren Technologie die Basis ausmachen. Hyundai und Kia profitieren durch die Zusammenarbeit von Arrivals Softwareinnovationen und gleichzeitig kann Arrival die globale Präsenz sowie Skalierungseffekte der beiden etablierten Fahrzeughersteller zu seinem Vorteil nutzen. Die Kooperation wird die Entwicklung und die Markteinführung emissionsfreier Batterie- und Brennstoffzellentechnologien vorantreiben.


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 Bild: Arrival